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VfL Wolfsburg "Damals war's chaotisch"
Sportbuzzer VfL Wolfsburg "Damals war's chaotisch"
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22:50 29.10.2012
Undankbarer Job: Ralf Kellermann (kl. Bild) bei einem der 37 Gegentreffer, die er in der Saison 1994/95 kassierte.
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2:1 und 4:1 gewann Wolfsburg die beiden Partien in der Zweitliga-Saison 1994/95 - allein gegen den VfL kassierte Kellermann also sechs der insgesamt 37 Gegentreffer, die er in seinen neun Saisoneinsätzen hinnehmen musste. Am Ende der Saison stieg der FSV mit nur zwölf Punkten aus 34 Spielen und insgesamt 103 (!) Gegentoren ab.

„Damals war‘s chaotisch“, erinnert sich Kellermann (44). In der Vorsaison, die mit dem Aufstieg geendet hatte, war er noch FSV-Stammtorwart gewesen. Dann aber war beim großen Rivalen Eintracht Keeper Thomas Ernst übrig - und dessen Berater Klaus Gerster war gleichzeitig FSV-Trainer. Kellermann: „Dann hat er ihn einfach rübergeholt, und wir sollten immer abwechselnd spielen...“

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Insgesamt sei die Mannschaft trotz des Sieges in der Aufstiegsrunde (gegen Emden, Ulm und Trier) nicht konkurrenzfähig gewesen. Das Spiel in Frankfurt gegen den VfL gehörte noch zu den besseren der Saison, nach dem 1:0 durch Richard Walz brachte erst ein Doppelpack von Thomas Seeliger den 2:1-Sieg der Wolfsburger. Beim Spiel im VfL-Stadion waren Kellermann und Co. dagegen komplett chancenlos. Immerhin: Bei den Frankfurtern fiel Sead Kapetanovic in beiden Spielen positiv auf - und wechselte nach dem Abstieg zum VfL.

Auch Kellermann wanderte weiter (nach Verl), nahm aber was ganz Wichtiges aus Frankfurt mit: „Ich habe dort meine Frau Anja kennengelernt - und wir sind immer noch glücklich verheiratet.“

apa