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VfL Wolfsburg Abschied vom VfL? Jetzt spricht Rodriguez
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23:10 22.07.2014
Im Heimatland ein gefragter Mann: Ricardo Rodriguez mit Autogrammjägern. Quelle: Boris Baschin
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„Ja, es hat Angebote gegeben. Aber wenn Sie ,Nein‘ sagen, dann ist es halt ,Nein‘ - ich akzeptiere die Entscheidung“, sagt Rodriguez. „Sie“ - das ist der VfL Wolfsburg. Kurz vor seiner Rückkehr zur Mannschaft wurde Rodriguez von Manager Klaus Allofs mitgeteilt: Wir lassen dich nicht gehen! Selbst VW-Chef Martin Winterkorn soll sich bei den vielen Anfragen für den begehrten Linksverteidiger eingeschaltet und klargemacht haben, dass Rodriguez nicht verkauft wird - egal, wie hoch die Angebote für den Nationalspieler sind.

Der 21-Jährige trainierte nach seinem WM-Urlaub gestern erstmals wieder beim VfL mit - und wird trotz des Wechselverbots keinen Ärger machen. „Ich bin ruhig, mache meinen Job hier und will der Mannschaft helfen“, sagt er. Zwei Jahre hat der Nationalspieler noch Vertrag in Wolfsburg, einer vorzeitigen Verlängerung samt Ausstiegsklausel ist er nicht ganz abgeneigt. In dieser Frage gibt er sich ganz locker: „Es muss alles passen. Wenn der Manager auf mich zukommt, dann kommt er. Wenn nicht, dann nicht.“

In der vergangenen Saison (die beste seiner noch jungen Karriere) hat er keine Bundesliga-Minute verpasst, auch bei der WM in Brasilien war Rodriguez ein Leistungsträger, der immer dabei war. Allerdings: In der neuen Spielzeit will er noch besser werden. Er sagt: „Ich bin selbstkritisch. Es war eine gute WM für mich, aber ich kann noch mehr - ich möchte noch mehr Tore vorbereiten, noch mehr Tore machen und ich möchte hinten noch besser stehen.“

eh