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VfL Frauenfußball Wahnsinns-Jahr: Fischer zu Weihnachten im Winterland
Sportbuzzer VfL Frauenfußball Wahnsinns-Jahr: Fischer zu Weihnachten im Winterland
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22:59 23.12.2014
Da kommt Weihnachtsstimmung auf: VfL-Abwehrchefin Nilla Fischer verbringt die Festtage auf der schwedischen Insel Gotland – und fürs Ende der Woche ist dort sogar Schnee angesagt. Quelle: Photowerk (bb)

Die Feiertage verbringt Fischer mit ihren Liebsten bei der Familie ihrer Ehefrau Maria. „Ich hoffe, es schneit. Ich mag Weihnachten mit allem, was dazugehört“, so die Schwedin. „Es gibt unglaublich viel zu essen. Das meiste kennen die Deutschen aber auch von ihren Weihnachtsfesten. Und danach schauen wir die Donald-Duck-Show, bei der mein Bruder jedes Mal einschläft“, schildert die 30-Jährige, die bei der Meisterfeier die VfL-Hymne auf Deutsch angestimmt hatte - und lachend zugeben muss: „Nein, Weihnachtslieder kann ich noch nicht auf Deutsch. Die laufen bei uns auf Schwedisch oder Englisch.“

Dabei fühlt sich Fischer inzwischen heimisch in Wolfsburg, hat ihren Vertrag beim VfL verlängert. „Dieses Jahr verlief auf einem anderen Level für mich“, blickt sie auf 2014 zurück. „Ich habe die Spielweise der Bundesliga angenommen, der VfL macht mich besser.“ Und die Schwedin macht die Wolfsburgerinnen besser. Trainer Ralf Kellermann schwärmt von seiner Abwehrchefin, nur die Jurys honorieren die überragenden Leistungen nicht.

Die größte Überraschung war, dass sie wider Erwarten nicht zu Schwedens Fußballerin des Jahres gewählt wurde. „Nicht so wild“, winkt Fischer ab. „Ich spiele nicht für persönliche Preise. In der Statistik sieht man ja, dass Offensivspieler meistens bessere Chancen bei solchen Wahlen haben.“ Hungrig auf Titel mit der Mannschaft ist Fischer aber schon: „Ich bin nach Wolfsburg gekommen, um Titel zu holen. Auch 2015 ist es so, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen.“

rs

Geschafft! Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg stehen im Halbfinale des DFB-Pokals. Am Samstag tat sich der deutsche Meister beim Abschied aus dem VfL-Stadion am Elsterweg gegen Bundesliga-Aufsteiger SC Sand allerdings schwer, siegte erst in der Verlängerung mit 2:1 (1:1). Matchwinnerin war wieder einmal Martina Müller.

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