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Sport überregional „Haben wieder Lust auf Handball“
Sportbuzzer Sportmix Sport überregional „Haben wieder Lust auf Handball“
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09:58 15.07.2013
Von Uwe Kranz
Oft dort, wo es wehtut: TSV-Kapitän Jan-Fiete Buschmann (hinten) lässt in Sachen Einsatzfreude nichts aus.
Oft dort, wo es wehtut: TSV-Kapitän Jan-Fiete Buschmann (hinten) lässt in Sachen Einsatzfreude nichts aus. Quelle: Petrow
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Hannover

Endlich, wenn es nach Kapitän Jan-Fiete Buschmann geht. „Die fünf Wochen waren ein guter Zeitraum, um Abstand zu gewinnen und die vergangene Saison zu reflektieren“, sagt er. „Jetzt freue ich mich, dass es wieder losgeht. Wir haben wieder richtig Lust auf Handball.“
Für den Kapitän selbst war es allerdings nur eine Pause vom Mannschaftstraining. Wegen Achillessehnenproblemen, die Buschmann seit Saisonende plagen, musste der 32-Jährige seine Reha während der Sommerpause durchziehen. Dennoch fehlen dem Rückraumspieler noch ein paar Prozent bis zu voller Leistungsstärke. „Vielleicht reicht es noch nicht für den Anfang“, sagt er. Ein bis zwei Wochen könnte ihn die Verletzung noch behindern, vermutet er.

Mit Borut Mackovsek wird einer der Neuzugänge den Trainingsauftakt sogar komplett verpassen. Der slowenische Rückraum-Rechte, der aus Celje über den Umweg Al Sad Katar zur TSV stößt, ist derzeit mit der „U 21“ seines Landes bei der Weltmeisterschaft in Bosnien-Herzegowina aktiv.

Auch für seine Mitspieler stehen in der neuen Saison im EHF-Pokal internationale Vergleiche auf dem Programm – für den überwiegenden Teil des Kaders wie für den Klub zum ersten Mal. Das weckt zusätzliche Vorfreude. Mögliche Auswärtsfahrten bis an den Ural, wie es der gerade dem Teilnehmerfeld zugeordnete russische Klub Medwedi Perm verspricht, schocken Buschmann deshalb nicht. Sie sind sogar eher das Salz in der Europapokal-Suppe, „weil man auf diese Weise in Ecken kommt, in denen man eher nicht in den Urlaub fahren würde“, wie der Linkshänder anmerkt. In Fünf- oder Sechstagereisen zum Auswärtsspiel sähe Buschmann aber „kein Vergnügen“.

Auch in der Bundesliga steht die TSV vor einer schweren Saison. „Unser Ziel ist es, den Erfolg der vergangenen – immer noch unfassbaren – Saison zu bestätigen“, sagt Buschmann. Dafür spricht, das sich das Team personell im Rückraum durch die Neuzugänge Mackovsek und Vasko Sevaljevic noch mehr gefestigt hat. „Wir können noch variabler werden und im Rückraum viel wechseln“, hofft Buschmann. Auf diese Weise hat sich die TSV schon in der vergangenen Saison häufig Vorteile in der Schlussphase der Partien erarbeitet.
Die genaue Zielsetzung legt der Bundesligist üblicherweise nur intern fest, „ein einstelliger Tabellenplatz soll es aber mindestens sein“, lässt der Spielführer wissen.

EHF füllt auf

Noch muss die TSV Hannover-Burgdorf auf Klarheit in Sachen EHF-Pokal warten. Ob der Bundesligist in Runde 2 oder 3 einsteigen muss, ist noch offen. Der komplette Ablauf des Wettbewerbs soll morgen veröffentlicht werden. Am 23. Juli um
11 Uhr werden dann die ersten Lose gezogen. Allgemein bleibt der
EHF-Pokal ein Turnier mit vielen Mysterien. Gestern stockte der Verband das Teilnehmerfeld mit eigentlich nicht qualifizierten Teams auf, sodass auch der Endspielteilnehmer und Gastgeber des vergangenen Finalturniers, der HBC Nantes, wieder dabei ist. Auch Mors-Thy aus Dänemark und Medwedi Perm (Russland) sind zusätzlich im Topf. uwe

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