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Sport überregional Scorpions punkten bei einem Lieblingsgegner
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23:04 13.09.2009
Trainer Zach und seine Mannen können sich über die ersten Saisonpunkte freuen.
Trainer Zach und seine Mannen können sich über die ersten Saisonpunkte freuen. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Es gibt Dinge, auf die kann man sich fast immer verlassen. Und zwar auch in Zeiten, in denen es einmal nicht so gut läuft. Für die Hannover Scorpions ist so eine Sache in der jüngsten Vergangenheit die erste Auswärtsfahrt nach Mannheim gewesen. Dreimal in den vergangenen vier Jahren hatte das Team den ersten Auftritt der Saison bei den Adlern gewonnen. Und auch gestern erwies sich die SAP-Arena als überaus gutes Pflaster für die Scorpions, die mit zwei 1:5-Heimniederlagen einen Fehlstart erwischt hatten: Mit 5:4 (2:1, 1:2, 2:1) gewannen die Hannoveraner am Sonntagabend beim Titelaspiranten und feierten damit den ersten Saisonsieg in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

Bevor es allerdings so weit war, bedurfte es einiger einschneidender Umstellungen durch Trainer Hans Zach. Der 60-Jährige wechselte nicht nur den Torhüter – Youri Ziffzer ersetzte Levente Szuper –, er beendete vorerst auch das Experiment, Thomas Dolak vom Stürmer zum Abwehrspieler umzuschulen. Zwar tauchte der 30-Jährige auf dem Spielberichtsbogen noch als Verteidigungspartner von Aris Brimanis auf, doch auf dem Eis übernahm diesen Part mit Nikolaus Mondt ein anderer gelernter Angreifer (Zach: „Das bleibt jetzt erst einmal so“).

Dolak komplettierte stattdessen wieder die Sturmformation aus dem Vorjahr mit Tore Vikingstad und Klaus Kathan. Und die Maßnahmen fruchteten. Zwar zogen die in der Abwehr immer wieder wackelnden Mannheimer im Mittelabschnitt zwischenzeitlich noch einmal mit 3:2 in Front. Doch spätestens mit dem ersten DEL-Tor von David Wolf, der morgen seinen 20. Geburtstag feiert, zum 5:3 für die Scorpions war die Partie so gut wie entschieden – und die ersten Punkte unter Dach und Fach.

Tore: 0:1 (12:56) S. Goc (Reiss, Vikingstad bei 5–3), 0:2 (16:11) Brimanis (Boos, Cottreau), 1:2 (18:00) King (Forbes, Robinson bei 5–4), 2:2 (25:36) Methot (Robinson, Papineau bei 5–4), 3:2 (35:56) Trepanier, 3:3 (39:00) Herperger (Brimanis, Mitchell), 3:4 (44:24) Dzieduszycki (Herperger, Mondt bei 5–4), 3:5 (45:42) Wolf (Festerling, Hlinka), 4:5 (58:43) M. Hackert (Robinson bei 6–5) – Zuschauer: 8365 – Strafminuten: Mannheim 14, Hannover 10 – Beste Hannoveraner: Brimanis, Herperger – Nächstes Spiel: Scorpions – ERC Ingolstadt (Fr., 19.30 Uhr).

von Björn Franz, kun