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Sport überregional Sachenbacher-Stehle darf wieder starten
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15:59 14.11.2014
Foto: Die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi.
Die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi.  Quelle: dpa (Archiv)
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München

Damit könnte die 33-Jährige von sofort an wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Ob die zum Biathlon gewechselte Olympiasiegerin ihre Karriere fortsetzen wird, ist offen.

Bei den Winterspielen in Sotschi war bei der zweimaligen Langlauf-Olympiasiegerin nach Platz vier im Massenstart die nur im Wettkampf verbotene Stimulanz Methylhexanamin nachgewiesen worden. Sachenbacher-Stehle war vom Biathlon-Weltverband IBU vom 17. Februar 2014 an für zwei Jahre gesperrt worden. Weil die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin bewusstes Doping stets bestritt und den Befund mit einem verunreinigten Teepulver erklärte, klagte sie vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS.

Skiverband sieht sich in CAS-Urteil bestätigt

Nach der drastischen Reduzierung der Dopingsperre gegen Sachenbacher-Stehle sieht sich der Deutsche Skiverband (DSV) in seiner Einschätzung des Falls bestätigt. „Mit seinem Urteil teilt das CAS ganz offensichtlich die Einschätzung  des Deutschen Skiverbandes, dass es sich im Fall von Evi  Sachenbacher-Stehle nicht um eine bewusste Leistungsmanipulation  gehandelt hat“, sagte DSV-Sprecher Stefan Schwarzbach am Freitag und ergänzte: „Auch wenn zweifellos ein Verstoß gegen die  Anti-Doping-Richtlinien vorliegt, gehen wir als DSV nach wie vor von  einer Fahrlässigkeit der Athletin aus. Insofern begrüßen wir das Urteil, weil die nun reduzierte Sperre eine klare und gerechtere Differenzierung bei der Beantwortung der Schuldfrage erkennen lässt.“ 

dpa/mhu