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Sport in Gifhorn TV Jahn gewinnt erneut, Gifhorn diesmal im Pech
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22:53 20.05.2019
Haben gut lachen: Lorraine Lißmann und der TV Jahn Wolfsburg feierten in der Nordliga den zweiten Sieg in Folge.
Haben gut lachen: Lorraine Lißmann und der TV Jahn Wolfsburg feierten in der Nordliga den zweiten Sieg in Folge. Quelle: Gero Gerewitz
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Gifhorn/Hamburg

Zweiter Saisonsieg in Folge: Aufsteiger TV Jahn Wolfsburg kommt in der Nordliga 2 immer besser in Fahrt, siegte beim Großflottbeker THGC II mit 7:2. Die Tennisspielerinnen des TC GW Gifhorn (4:5 gegen den SV Blankenese) hatten indes in der Parallelstaffel Pech.

Staffel 1: TC GW Gifhorn – SV Blankenese 4:5. Zweimal am Stück hatten die Grün-Weißen den knappsten aller Erfolge eingefahren, „das letzte Mal hatten wir dabei auch Glück“, so Gifhorns Trainer Igor Djuranovic. „Diesmal waren wir aber besser und haben verloren.“ Nach der ersten Einzel-Runde lag sein Team durch die Punkte von Sophie Greiner (6:1, 6:2) und Mina Lukic (3:6, 6:1, 10:4) mit 2:1 vorn, Katharina Schulz (6:7, 2:6) verpasste allerdings eine deutlichere Führung. „Sie war nicht gut drauf“, sagte Djuranovic. In den drei folgenden Partien punktete nur Damira Muminovic. Die Nummer 1 vergab bei ihrem 5:7, 6:2, 10:8 im ersten Abschnitt zwar einen Satzball, durfte aber im Match-Tiebreak jubeln – im Gegensatz zu Sandra Ebeling (6:4, 2:6, 3:10). In den Doppeln glichen Schulz/Lukic (6:3, 6:4) zwischenzeitlich zum 4:4 aus, dann sollten es Muminovic/Greiner richten. Das Top-Duo kam im entscheidenden Durchgang nach einem 3:8-Rückstand noch einmal heran, unterlag am Ende jedoch mit 7:5, 3:6, 8:10. Djuranovic: „Schade, mit einem Sieg hätten wir die Klasse sicher gehalten, so ist noch alles offen.“ Gifhorn liegt als Vierter zwei Punkte vor der Abstiegszone.

Staffel 2: Großflottbeker THGC II – TV Jahn Wolfsburg 2:7. Milan Pesicka war stolz auf seine Truppe. „Die Mädels haben sehr gut gespielt“, lobte der Jahn-Trainer. „Und mental stark waren sie auch.“ Vier von sechs Einzeln wurden in Hamburg im Match-Tiebreak entschieden, dreimal hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Laura Pesickova (6:3, 3:6, 10:3), Lorraine Lißmann (1:6, 6:2, 10:4) und Lisa Alaimo (4:6, 6:3, 10:4) machten es spannender, die beiden Tschechinnen Pernilla Mendesova (6:1, 6:0) und Lenka Bruchova (6:3, 6:4) gewannen dagegen ganz glatt. Angesichts eines 5:1-Zwischenstands war der Auswärtserfolg damit schon perfekt, doch die Wolfsburgerinnen ließen nicht locker. „Wir wollten möglichst keine Punkte liegen lassen“, erklärte Pesicka. Das gelang fast. Lißmann/Alaimo (4:6, 1:6) verloren zwar, dafür hielten sich Mendesova/Pesickova (6:0, 6:1) und Bruchova/Heckel (6:2, 6:1) schadlos. „Noch ist aber nichts klar“, so der Jahn-Coach. In der Tabelle hat seine jetzt drittplatzierte Mannschaft weiter zwei Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz, weil auch der Braunschweiger THC siegte. Pesicka: „Das war nicht optimal, aber die Nordliga ist kein Wunschkonzert.“

Von Nick Heitmann

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