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Sport in Gifhorn Regionalliga, DM, Weltrangliste: Gifhorns Schmidt hat Großes vor
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19:21 27.11.2018
Hat sich große Ziele gesteckt: Badminton-Talent Marvin Schmidt vom BV Gifhorn. Quelle: Michael Franke
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Gifhorn

Als Niedersachsens bester Badminton-Nachwuchsspieler geht Schmidt genau wie Vereinskollege Holger Herbst in der U17 an den Start. Allerdings ist er nur an Position acht gesetzt. „Die Auslosung sieht ganz gut für mich aus“, sagt der Youngster. Positiv für ihn: Topfavorit Matthias Kicklitz vom Hamburg Horner TV greift eine Altersklasse höher an. „Meine Chancen stehen besser als in den vergangenen Jahren“, so Schmidt, der zum älteren U17-Jahrgang zählt – ein enormer Vorteil. Eng könnte es im Viertelfinale werden, dann dürfte es zum Duell mit dem an eins gesetzten Aaron Sonnenschein (Spvgg. Sterkrade Nord) kommen. „Gegen Aaron waren die Spiele bisher immer knapp“, erinnert sich Schmidt, gibt sich aber insgesamt bescheiden: „Ich will einfach gut spielen.“

Dass Schmidt überhaupt an der deutschen Meisterschaft teilnehmen darf, kommt nicht von ungefähr. Er tut einiges für sein Hobby, getreu dem Motto: Ohne Fleiß kein Preis. Jeden Tag steht er auf dem Badmintonfeld, trainiert unter anderem seine Schlagsicherheit, die Beinarbeit und Taktiken. Hinzu kommt Krafttraining. All das passiert bei seinem Heimatverein BC 82 Osnabrück sowie beim TV Emsdetten im Münsterland. Für Gifhorn absolviert er Punktspiele, weil er beim BVG höherklassig spielen kann.

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Für die Zweite läuft Schmidt in der Oberliga auf. Von sechs Einzeln gewann er zwar nur eines, bei den Niederlagen hielt er aber meist gut mit. Zwei Einsätze stehen auch schon für das Regionalliga-Team zu Buche – einen Sieg und eine Niederlage gab’s in den Einzeln. „In der ersten Mannschaft war es ganz cool, das hat Spaß gemacht“, beschreibt Schmidt seinen Ausflug nach oben. Mehr Einsätze werden es dort aber erst mal nicht, da er ansonsten festgespielt ist. „Mal sehen, was nächste Saison passiert. Ich möchte gern regelmäßig in der Regionalliga spielen“, formuliert Schmidt ein weiteres Ziel.

Doch damit nicht genug: Auch in der Junioren-Weltrangliste soll’s weiter nach oben gehen. Aktuell belegt Schmidt Platz 362 – und ist damit neuntbester Deutscher. Doch das reicht noch nicht, um sich für Welt- und Europameisterschaften zu qualifizieren. Dafür müsste er unter den Top 128 liegen. „Das ist auf jeden Fall ein großes Ziel von mir. Ich probiere, nächstes Jahr noch mehr internationale Turniere zu spielen“, sagt Schmidt, der als Vorbild den Weltranglisten-Dritten der Männer nennt: „Kento Momota aus Japan finde ich ganz gut, er hat einen starken Spielstil.“

Von Marcel Westermann

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