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Sport in Gifhorn MTV Gifhorn: Null Punkte, aber nach wie vor Euphorie
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn MTV Gifhorn: Null Punkte, aber nach wie vor Euphorie
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18:35 10.10.2018
Erfolgsmomente: Auch gegen Vechta zeigten die MTVer (h.), dass sie mithalten können. Allerdings fehlt den Gifhornern noch die Konstanz. Quelle: Torben Niehs
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Gifhorn

Der Hauptgrund für den durchwachsenen Saisonstart liegt nahe: „Leider war unser Auftakt geplagt von Verletzungen, so dass nicht alle zu 100 Prozent fit waren“, analysiert Youngster Till Vollhardt. Außerdem betont Außenangreifer Michael Krauskopf, dass die eine oder andere Veränderung dann doch ihren Teil beigetragen hat: „Wir haben mit Claas Weinmar und Dennis Zappi zwei Säulen aus der Meistersaison verloren, dazu die Verletzungen. Und das gepaart mit einer Grundnervosität. Ein Heimspiel auf Querfeld vor knapp 100 Zuschauern, ein DJ in der Halle und konstantere Gegner als in der Oberliga – es war doch noch vieles neu für uns.“

Allerdings hat der Neuling vor allem in den jüngsten beiden Partien bei Vizemeister VfL Lintorf (1:3) und gegen Füchtel Vechta (1:3) schon bewiesen, dass „wir in der Liga mithalten können, aber die Konstanz fehlte“, so Angreifer Samuel Morgenstern, der nach anderthalb Jahren Verletzungspause wieder dabei ist.

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Alles in allem sind die Gifhorner guter Dinge, dass es trotz des Null-Punkte-Starts mit dem Klassenerhalt klappt: „Wenn wir das Niveau der Vorsaison erreichen, bin ich mir sicher, dass wir die Liga halten werden“, sagt Krauskopf. Die Weichen dafür sollen in den kommenden – spielfreien – Wochen im Oktober gestellt werden.

„Ich bin überzeugt, dass wir unser Selbstvertrauen in der Pause zurückholen werden und ab November mit einem genesenen Kader in der Liga voll angreifen werden“, betont Vollhardt, der hervorhebt, dass die Stimmung im Team „nach wie vor sehr gut ist“. Aus eben jenen Tugenden schöpft auch Morgenstern Mut: „Wenn wir alle fit sind und uns auf das konzentrieren, was uns in der Oberliga so stark gemacht hat, können wir den Klassenerhalt packen: mit Kampfgeist und Zusammenhalt.“

Von Pascal Mäkelburg