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Sport in Gifhorn Derby mit viel Brisanz: MTV Gifhorn muss nach Wolfsburg
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn Derby mit viel Brisanz: MTV Gifhorn muss nach Wolfsburg
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06:00 15.03.2018
Abstiegsangst bei Aufstiegstraum: Im Derby braucht der MTV mit den Ex-Wolfsburgerinnen Nathalie Mann (r.) und Phyllis Koch (M.) dringend Punkte bei Top-Team VfL (l. Victoria Mundry). Quelle: Cagla Canidar
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Wolfsburg/Gifhorn

Ein explosives Gemisch braut sich für Samstag (15 Uhr) zusammen. Dann gastieren Gifhorns Volleyballerinnen beim VfL. Ebenfalls zu Gast in der BBS-II-Halle sind die SF Aligse II.

VfL WolfsburgMTV Gifhorn (Hinspiel 3:0). Für beide Teams steht einiges auf dem Spiel. Die Wolfsburgerinnen können noch in die Aufstiegsrelegation kommen, der MTV muss im Fernduell mit dem Vorletzten VSG Stederdorf/Wipshausen (spielt beim bereits abgestiegenen Schlusslicht VfL Westercelle) mindestens genauso viele Punkte holen wie die VSG, um den zweiten Abstieg in Folge vorerst abzuwenden und sich in die Relegation zu retten. „Der VfL ist Dritter, wir sind Drittletzter – natürlich steht uns eine schwere Aufgabe bevor“, weiß Gifhorns Trainer Werner Metz. Allerdings fährt er mit seiner Truppe nicht hoffnungslos in die Autostadt: „Gegen Münden und Giesen, die ebenfalls oben stehen, haben wir mithalten können, obwohl wir auch Punkte holen mussten. Mit einer guten Leistung sind wir also nicht chancenlos.“ Weniger Zuversicht herrscht beim VfL, dass es doch noch für den Aufstieg reicht. Um noch in die Relegation zu kommen, brauchen die Grün-Weißen zwei Siege und müssen obendrein auf Patzer von Konkurrent TSV Giesen Grizzlys (ebenfalls bei Schlusslicht Westercelle) hoffen. „Die Chancen stehen nicht gut, unsere Hoffnungen halten sich in Grenzen“, sagt Wolfsburgs Zuspielerin Nadine Marfeld. „Motivationsprobleme gibt es im Derby aber ohnehin nicht. Wir wollen dem Nachbarn nichts schenken.“

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VfL WolfsburgSF Aligse II (2:3). Ein Grund, warum die Wolfsburgerinnen nur noch theoretische Aufstiegschancen haben, ist Aligse. Die Sportfreunde nahmen dem VfL im Hinspiel etwas überraschend Punkte ab – Zähler, die nun im Aufstiegsrennen bitter benötigt würden. „Da ist auf jeden Fall noch eine Rechnung offen“, sagt Marfeld. „Das Hinspiel war mitunter unsere schwächste Saisonleistung. Da wollen wir Wiedergutmachung betreiben.“ Und nicht nur für die eigene Moral werden die Wolfsburgerinnen voll motiviert an die Aufgabe gehen: „Wenn Giesen wider Erwarten doch patzen sollte, wollen wir uns nicht schwarzärgern, dass wir die Chance nicht genutzt haben“, fordert Marfeld einen Sieg.

Von Pascal Mäkelburg