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Grizzlys Wolfsburg Roosters als Buhmann: Grizzlys finden‘s unfair
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Roosters als Buhmann: Grizzlys finden‘s unfair
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23:00 20.01.2016
Eine ganz harte Nuss: Iserlohn überrascht die Liga und hat offenbar Neid ausgelöst. Tyler Haskins und Co. müssen am Freitag hin. Quelle: Digitalfoto Matthias
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Die Grizzlys stellen sich hinter den Tabellenzweiten. Manager Charly Fliegauf: „Iserlohn macht nichts Ungesetzliches, findet solche Spieler - gutes Scouting, Hut ab!“

Kölns Moritz Müller hatte nach der 1:6-Klatsche seiner Haie die Diskussion losgetreten, als er die Roosters als 1c-Nationalmannschaft Kanadas betitelte. Die konterten. Es gibt Fantrikos mit Canada-1c-Aufdruck und auch Fanschals mit umgedichteter Kanada-Hymne. Statt „O Canada“ heißt es da „O Sauerland“.

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Auch Wolfsburgs Coach Pavel Gross mag an Iserlohns Treiben nichts Negatives erkennen: „Die Arbeit muss man anerkennen. Das ist alles legal.“

Wolfsburg hat mit Tyson Mulock einen deutschstämmigen Kanadier, in Iserlohn spielt mit Chad Bassen ein anderer, der auch schon für die Grizzlys aktiv war. Iserlohn hat jetzt viele solcher Akteure versammelt. Sie kosten keine Ausländer-Lizenz, sind aber günstiger als gleichgute Deutsche. Es nimmt sie jeder gern. Iserlohn verliert mindestens einen. „Nach einem Wettbieten“, so Fliegauf. Brooks Macek soll es nach München ziehen.

Fliegauf bemängelt die „Doppelmoral“ mancher, die beklagen, dass zu wenig Deutsche eingesetzt werden: „Sie sollen sich dem Wettbewerb stellen. Wenn sie dreimal so viel verdienen - darüber jammern sie nicht.“ Iserlohn zählt zu den Teams mit kleinem Budget. Und hat daraus viel gemacht. Die Debatte - aus Sicht von Gross Neid. Und: „Neid muss man sich erarbeiten“.

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