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Fußball überregional Fifa-Sponsoren prüfen Konsequenzen
Sportbuzzer Fußball überregional Fifa-Sponsoren prüfen Konsequenzen
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12:46 28.05.2015
Foto:Unter Druck: Fifa-Boss Sepp Blatter.
Unter Druck: Fifa-Boss Sepp Blatter. Quelle: dpa
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Zürich

Nach dem neuerlichen FIFA-Skandal mit Festnahmen von Spitzenfunktionären üben die Topsponsoren zunehmend Druck auf den Weltverband aus. Das Kreditkartenunternehmen Visa mahnte "rasche und sofortige Maßnahmen" an, um die Probleme innerhalb der FIFA zu beheben. "Sollte die FIFA dies nicht tun, haben wir sie informiert, dass wir unser Sponsoring neu bewerten würden", teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit.

Auch der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai betonte in einer Mitteilung, dass man die Lage genau beobachten wolle. "Als Unternehmen, für das ethische Normen und Transparenz den höchsten Stellenwert besitzen, sind wir extrem besorgt über die eingeleiteten rechtlichen Schritte gegen bestimmte FIFA-Führungskräfte."

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die fortwährenden negativen Schlagzeilen seien weder gut für den Fußball noch für die FIFA oder ihre Sponsoren, teilte ein Sprecher des deutschen Sportartikelherstellers Adidas mit. Man erwarte die Einhaltung ethischer Standards und bestärke deshalb die FIFA darin, "auch weiterhin transparente Compliance-Standards zu setzen und diese konsequent anzuwenden".

Visa und Hyundai (zusammen mit Schwesterfirma Kia Motors) zählen neben Adidas, Coca-Cola und Gazprom zu den ständigen Marketingpartnern der FIFA. Aus diesem Pool waren die Airline Emirates und Sony Ende 2014 ausgestiegen. Stattdessen laufen Gespräche mit Samsung und Qatar Airways über eine Zusammenarbeit.

Mc Donald's, FIFA-Partner für Weltmeisterschaften, betonte, man stehe mit dem Verband "in dieser Angelegenheit" in Kontakt. "Die Nachrichten aus dem US-Justizministerium sind äußerst besorgniserregend". Das Fast-Food-Unternehmen werde die Situation weiterhin genau beobachten. Vor Bekanntwerden der Korruptionsermittlungen gegen zahlreiche Fußball-Spitzenfunktionäre hatten Coca-Cola und Visa die FIFA in der vergangenen Woche schon aufgefordert, sich entschiedener gegen Menschenrechtsverstöße im WM-Gastgeberland Katar einzusetzen.

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