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Fußball überregional Löw erleichtert - Nachlegen gegen Aserbaidschan
Sportbuzzer Fußball überregional Löw erleichtert - Nachlegen gegen Aserbaidschan
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11:51 04.09.2010
Erleichtert nach dem Auftakt-Sieg: Bundestrainer Joachim Löw.
Erleichtert nach dem Auftakt-Sieg: Bundestrainer Joachim Löw. Quelle: afp
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Die Ausscheidungsrunde sei ein „Marathon“, bei dem man von Anfang an aufpassen müsse, dass man „nicht ständig hinterherrennen“ müsse.

Miroslav Klose zeigte sich treffsicher wie bei der WM in Südafrika (51. Minute), die umformierte Abwehr um den guten Torhüter Manuel Neuer ließ keinen Gegentreffer der forschen belgischen Offensive zu. „Jeder Anfang ist schwer“, kommentierte Kapitän Philipp Lahm nach dem mehr erkämpften als erspielten Sieg, mit dem der WM-Dritte ebenso wie der wohl schärfste Rivale Türkei (3:0 in Kasachstan) einen gelungenen Start in Gruppe A hinlegte. „Das war ein schweres Stück“, bemerkte Mittelfeld-Chef Bastian Schweinsteiger. Auch Torvorbereiter Thomas Müller war erleichtert: „Es war ein ganz wichtiger Sieg.“

Dieser soll schon am Dienstag veredelt werden, wie Matchwinner Klose, der im 102. Länderspiel sein 53. Tor für Deutschland erzielte, erklärte: „Jetzt ist es wichtig, gegen Aserbaidschan nachzulegen.“ Ein Sieg in Köln gegen den von Ex-Bundestrainer Berti Vogts betreuten Außenseiter ist fest eingeplant. „Wir werden anrennen und schauen müssen, dass wir möglichst früh in Führung gehen“, meinte Löw.

Den Schwung und die Spielfreude der WM konnte die ohne Kapitän Michael Ballack angetretene deutsche Mannschaft nur phasenweise wiederholen. „Man konnte nicht erwarten, dass alles klappt und funktioniert“, sagte Löw nachsichtig. Konzentration und Engagement hätten gestimmt. „Belgien hat uns alles abverlangt“, lobte Löw den Gegner: „Wichtig ist, dass man seriös und klar spielt und seine Möglichkeiten nutzt. Das haben wir mit dem einen Tor auch gemacht.“

Der Bundestrainer blickt sehr optimistisch in die Zukunft. „Wenn ich die Perspektiven der Mannschaft sehe, habe ich ein unglaublich positives Gefühl“, bekannte der Chefcoach. Zunächst aber freuen sich Spieler und Trainer auf den Umzug nach Köln am (heutigen) Samstag. „Auf das erste Heimspiel nach der WM freut man sich, wenn man so lange nicht im eigenen Land gespielt hat“, sagte Löw.

dpa

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