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Fußball überregional HAZ-Fielmann-Fußballschule geht am dritten Tag zu Ende
Sportbuzzer Fußball überregional HAZ-Fielmann-Fußballschule geht am dritten Tag zu Ende
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21:41 13.10.2010
Von Heiko Rehberg
Volltreffer: Alexander Burghardt köpft ins Tor.
Volltreffer: Alexander Burghardt köpft ins Tor. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Ausgerechnet am letzten Tag der HAZ-Fielmann-Fußballschule beim Heeßeler SV gab es Anlass zur Beschwerde. Auch am dritten Tag hatte eigentlich alles gestimmt, inklusive Sonnenschein, aber Lara Schenk war nicht zufrieden. Die junge Kickerin, Siegerin der Technik-Olympiade bei den Mädchen, steuerte schnurstracks auf das Trainerteam zu und trug vor, was ihr nicht passte: „Ich finde es nicht gut“, sagte Lara, „dass morgen keine Fußballschule ist.“ Einen konstruktiven Vorschlag hatte Lara übrigens auch: „Ich finde, dass die Fußballschule die ganze Zeit in den Ferien sein sollte.“ Eine Idee, die bei anderen der 55 Fußballschüler, die Laras „Beschwerde“ mitgehört hatten, übrigens gut ankam.

Die tägliche Fußballschule hört sich tatsächlich nach einem interessanten Projekt an, wenn man die drei Tage auf der Sportanlage des Heeßeler SV Revue passieren lässt. Am ersten Tag, bei der Anmeldung und der Begrüßung und vor der ersten Übungseinheit, ist bei vielen Jungen und Mädchen die Nervosität zu spüren, die Unsicherheit, was sie erwartet. Doch auch diesmal lief alles, wie es bereits bei den vier Feriencamps zuvor gelaufen war: Spätestens mittags war die Anspannung verflogen, und die ersten Freundschaften waren da ebenfalls längst geschlossen.

Schön zu beobachten ist auch immer wieder, wie Jungen und Mädchen zwischen sechs und zwölf Jahren miteinander Fußball spielen. In den Übungseinheiten kickten sie unter fachlicher Anleitung ihrer Trainer Thomas Joedecke, Niklas Rohden, Lars Dehning, Frank Knittel, Malte Spieß und dem für die Torhüter zuständigen Jörg Canisius in ihren Gruppen, bei Wettbewerben wie der Mini-Bundesliga spielten dann Jüngere, Ältere und Mädchen in einem Team – und wunderbar zusammen. Wer schon mal einem Siebenjährigen zuschauen durfte, der gerade ein Lob von einem Zwölfjährigen bekommen hat, der weiß um die Freude an solchen Situationen. Und dass ausgerechnet die Kleinsten als einzige das Trainerteam besiegten... Da staunten die Großen.