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Fußball überregional Bayern stellt Antrag auf Torlinientechnik
Sportbuzzer Fußball überregional Bayern stellt Antrag auf Torlinientechnik
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15:13 21.05.2014
Beim letzten Votum am 24. März stimmten nur neun Erst- und drei Zweitligisten für die Einführung der Torlinientechnik. Nun soll neu entschieden werden.
Beim letzten Votum am 24. März stimmten nur neun Erst- und drei Zweitligisten für die Einführung der Torlinientechnik. Nun soll neu entschieden werden. Quelle: dpa
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Frankfurt

Beim letzten Votum am 24. März stimmten nur neun Erst- und drei Zweitligisten für die Einführung der Torlinientechnik. Und die Kritiker bleiben hart. „Es war immer klar, dass es vier bis fünf strittige Situationen pro Saison gibt“, sagte etwa Eintracht Frankfurts Vorstandschef, Heribert Bruchhagen. „Aber meine Argumente bleiben die gleichen: Es ist nicht im Sinne des Fußballs, wenn es in verschiedenen Ligen verschiedene Spielvoraussetzungen gibt.“

Der FC Bayern sieht das anders. Man müsse "den Fußball und vor allem die Schiedsrichter künftig besser schützen. Es ist unerträglich, in welchem Maße die Unparteiischen, die nicht auf Wiederholung, Zeitlupen und sogar mathematische Berechnungen zurückgreifen können, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Dies kann und sollte künftig verhindert werden", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, nachdem die Münchner am Mittwoch ein offizielles Schreiben an Liga-Präsident Reinhard Rauball (Dortmund) gerichtet hatten.

"Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen war, wurde die Einführung der Torlinientechnologie bei der Mitgliederversammlung am 24. März 2014 vorwiegend von den Mitgliedern der 2. Bundesliga aus Kostengründen abgelehnt. Aus diesem Grunde unser Antrag ausschließlich für die Klubs der 1. Liga", führte Rummenigge weiter aus.

Über den Antrag des FC Bayern soll nun auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) abgestimmt werden, teilten die Münchner am Mittwoch in einer Presseerklärung mit.

Ein nicht gegebener Treffer des Dortmunder Mats Hummels (64.) beim DFB-Pokalfinale am vergangenen Samstag, das die Bayern 2:0 n.V. gewannen, sorgt seit Tagen für hitzige Debatten im deutschen Fußball. Der Ball hatte beim Hummels-Kopfball die Linie klar und komplett überschritten.

sid/mic

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