Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Aktuelles Zu spät am Gate: Kein Schadenersatz bei verpasstem Flug
Reisereporter Aktuelles Zu spät am Gate: Kein Schadenersatz bei verpasstem Flug
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:24 08.11.2019
Nicht zu knapp kalkulieren: Am Flughafen müssen Reisende genug Puffer für die Sicherheitskontrollen einplanen. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn
Koblenz

Reisende müssen am Flughafen ausreichend Zeit für die Kontrollen einplanen. Verpassen sie ihren Flug, weil sie nicht früh genug erschienen sind, haben sie keinen Anspruch auf Schadenersatz. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Koblenz hervor.

Wie das Gericht am Freitag mitteilte, hatte ein Paar im vergangenen Jahr einen Flug nach Bali verpasst, weil es erst fünf Minuten vor Abflug den Flugsteig erreichte. Den Angaben zufolge war das Ehepaar gut 90 Minuten vor Abflug an der Passkontrolle, wo bereits weitere rund 400 Flugpassagiere warteten, die nur von zwei Bundespolizisten kontrolliert worden seien.

Das Reiseunternehmen zahlte dem Kläger zwar rund 560 Euro zurück, der Mann verlangte jedoch auch den Restbetrag der Reisekosten von insgesamt rund 2800 Euro.

Das Amtsgericht Westerburg hatte zuvor entschieden, dass der Anspruch auf Schadenersatz gerechtfertigt sei. Die Reise sei mangelhaft, weil der Flug nicht stattgefunden habe. Der Reiseveranstalter hatte dagegen Berufung eingelegt.

Das Landgericht schloss sich dem Reiseunternehmen an und wies die Klage ab. Dem Kläger sei in den Reiseunterlagen empfohlen worden, spätestens zwei Stunden vor Abflug am Check-in-Schalter zu sein, erklärte das Gericht in seiner Urteilsbegründung.

Der Kläger hatte bestritten, diese Unterlagen erhalten zu haben. Nach Ansicht des Gerichts entlastete ihn das jedoch nicht. Er hätte demnach die Verpflichtung gehabt, sich beim Flughafenbetreiber zu erkundigen. Er habe das Risiko in Kauf genommen, nicht genug Zeit zu haben. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

dpa

Das tragische Ende einer Reise durch Namibia: Ein 59-jähriger Urlauber aus Österreich wurde während einer Safari mit Frau und Freunden von einem Elefanten attackiert. Er überlebte den Angriff nicht.

08.11.2019

Die Skyline von New York aus einer neuen Perspektive: Ab 11. März 2020 eröffnet die 700 Quadratmeter große Aussichtsterrasse "

Edge" in New York. Besucher können dann auf der dreieckigen Plattform in mehr als 330 Metern Höhe einen Glasboden betreten und die Aussicht über die Stadt genießen, teilen die Betreiber mit.

08.11.2019

Jähes Ende einer Kreuzfahrt zu den Galapagosinseln: Das kleine Kreuzfahrtschiff „Celebrity Xpedition“ lief am Dienstag bei der Isla Isabela auf eine Sandbank. 46 Passagiere mussten das Schiff verlassen.

08.11.2019