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Wissen Wie entsteht eigentlich ein Föhnwind?
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20:05 27.10.2019
Schloss Neufra und die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Riedlingen (Baden-Württemberg) werden von der aufgehenden Sonne angestrahlt. Im Hintergrund sind die Alpen zu sehen. Der Föhn am Morgen lässt die über hundert Kilometer entfernten Alpen ganz nah erscheinen. Quelle: Thomas Warnack/dpa

Dieser warme und trockene Fallwind sorgt in ganz Deutschland – vor allem aber im Süden – für spätsommerliches Wetter. Gerade in den Übergängen zwischen den Jahreszeiten kommt milde und feuchte Luft vom Mittelmeer Richtung Deutschland, wird gegen die Alpen gedrückt und staut sich dort. Die gestaute Luft steigt auf und es bilden sich Wolken.

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Föhnwind entsteht auch an kleineren Gebirgen

Aus den Wolken kann dann Schnee oder Regen fallen – danach lösen sich die Wolken wieder auf und die jetzt trockene Luft sinkt hinter den Alpen ab, erläutert der Deutsche Wetterdienst (DWD). Der warme Wind, der dabei entsteht, wird Föhn genannt. Das Phänomen kann übrigens nicht nur an großen Gebirgen wie den Alpen entstehen, sondern auch an kleineren Bergen.

Warum die Berge größer und näher aussehen

Föhnwinde sorgen außerdem für eine ungewöhnliche Fernsicht, da der Anteil der sichtmindernden Schwebeteilchen in der Atmosphäre besonders gering ist, informiert der Deutsche Wetterdienst weiter. An diesen Tagen scheinen die Berge viel größer und näher zu sein, als sie es tatsächlich sind. Bei einigen Menschen führt Föhn durch die plötzlichen Luft- und Temperaturveränderungen zu körperlichen Beschwerden wie etwa Kopfschmerzen.

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Von Heidi Becker/RND

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