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Wissen Wie Sie das Schnurren Ihrer Katze richtig deuten
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17:06 01.02.2019
Schnurren ist nicht immer ein Ausdruck von Wohlbefinden. Quelle: dpa-tmn
Hamburg

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Wenn sie sich wohl fühlen, sei es bei den täglichen Streicheleinheiten oder in der Nähe von Herrchen oder Frauchen, schnurren sie oft. Das liebliche Brummen kann allerdings auch andere Gründe haben.

Katzen schnurren auch bei Angst

Es beginnt schon bei der Geburt: Die Katzen-Mama schnurrt, um ihren Schmerz zu kontrollieren und um ihrem noch blinden Nachwuchs durch die Vibrationen den Weg zu den Zitzen zu weisen. Es ist eine Form der Selbstregulierung, denn durch das Schnurren beruhigen sich Katzen selbst. Deshalb brummen einige Miezen auch beim Tierarzt, wenn sie auf den Behandlungstisch gesetzt werden.

Auch hungrige Miezen schnurren

Gerade die geliebten Miezen haben schnell gelernt, dass sie sich Herrchen oder Frauchen gefügig machen können. So setzen sie das Schnurren auch gezielt ein, um das zu bekommen, was sie wollen: Futter. Beim Betteln mischen Katzen höhere Miau-Laute unter das tiefe Schnurren. Das Ergebnis: Laute, die denen eines weinenden Babys ähneln. Das hat eine Analyse von Forschern der Universität Sussex ergeben.

Durch Brummen zur Selbstheilung

Katzen beruhigen sich nicht nur selbst, indem sie schnurren, sie heilen ihren Körper damit sogar auf physiologischer Ebene. Die erzeugten Vibrationen und Schwingungen regen die Muskulatur an und stimulieren das Knochenwachstum. Studien ergaben, dass das Schnurren sogar den Selbstheilungsprozess bei Knochenbrüchen anregt.

Wirkung auf den Menschen

Bei uns Menschen hat das Schnurren eine weitere heilende Wirkung: Durch eine Frequenz von 22 bis 30 Hertz sinkt es nachweislich den Blutdruck und reduziert damit das Herzinfarktrisiko. Forscher des Minnesota Stroke Instituts fanden sogar heraus, dass das allgemeine Risiko tödlicher Herz-Kreislauf-Probleme in Haushalten mit Katzen um 30 Prozent geringer ist. Außerdem sorgt das Schnurren bei uns Menschen für den Ausschuss des Glückshormons Serotonin – es entspannt uns und macht uns glücklich. Manch einem kann es auch beim Einschlafen helfen.

Gemeinsame Kuschelzeit ist gesund

Katzenbesitzer lieben die gemeinsame Kuschelzeit mit ihrem Samtpfötchen. Um daraus ein Ritual zu machen, sollten Sie herausfinden, zu welchen Tageszeiten Ihre Katze zum Kuscheln bereit ist und wo sie dabei gern liegt, empfiehlt das neu erschienene Katzen-Magazin „Miau“ (Ausgabe Februar-März 2019).

Ist der perfekte Kuschelplatz gefunden, können Sie es sich zu einer festen Tageszeit mit dem schnurrenden Kätzchen gemütlich machen. Dazu gibt das Magazin eine Kuschel-Anleitung: Nehmen Sie die Katze so in den Arm, dass ihr Kopf in der Nähe Ihrer Ohren oder bequem an Ihrem Kopf ruht. Ideal sei es, wenn der Brustkorb der Katze auf dem des Halters liegt. „Dann spüren Sie das Schnurren in Ihrem Inneren“, so das Magazin. Das ist schließlich sowohl für die Mieze als auch den Menschen gesund.

Von RND/jo

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