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Nachrichten Wissen Russische Rakete mit drei Satelliten explodiert
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13:23 02.07.2013
Absturz von Trägerrakete: Es war bereits die dritte Panne für die russische Raumfahrt in diesem Jahr.
Absturz von Trägerrakete: Es war bereits die dritte Panne für die russische Raumfahrt in diesem Jahr. Quelle: dpa
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Moskau

Nach ersten Erkenntnissen gab es Fehler im Antriebssystem der Rakete, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Nach Schätzungen belief sich der Schaden auf 200 Millionen US-Dollar (rund 153 Millionen Euro). Das Gespann explodierte direkt über dem Gelände des Startkomplexes in der kasachischen Steppe, wie eine Übertragung auf der Internetseite von Roskosmos zeigte. Opfer oder Verletzte habe es nicht gegeben, hieß es zunächst. Auch die Anlage sei intakt.

Wegen des giftigen Flüssigtreibstoffs seien allerdings in Baikonur zahlreiche Gebäude evakuiert worden. Das Heptil sei bei der Explosion zum größten Teil verbrannt, teilten kasachische Behörden in der Hauptstadt Astana mit. Gleichwohl habe Gefahr bestanden, dass sich die toxische Heptil-Wolke ausbreite, sagte der kasachische Zivilschutzminister Wladimir Boschko der Agentur Interfax zufolge. Es war bereits die dritte Panne für die russische Raumfahrt in diesem Jahr. Schon 2010 hatte Russland bei einem Fehlstart gleich drei Satelliten für Glonass auf einmal verloren.

dpa/r.

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