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Wissen „Öko-Test“ bewertet Kinderrucksäcke: Darauf sollten Eltern achten
Nachrichten Wissen „Öko-Test“ bewertet Kinderrucksäcke: Darauf sollten Eltern achten
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15:59 29.05.2019
Kinderrucksäcke werden oft wegen ihres Aussehens gekauft – zu einem guten Rucksack gehört aber mehr als ein schönes Design. Quelle: Dorothea von Dahlen
Hannover

Ob Prinzessin, Drache oder Superheld – Kindergartenrucksäcke werden oft wegen ihres Aussehens gekauft. Zu einem qualitativ guten Rucksack gehört allerdings mehr. Die Zeitschrift Öko-Test (Ausgabe 6/2019) hat deshalb 15 Ranzen für Kinder im Kindergartenalter getestet. Das Ergebnis zeigt: Der Griff zu einem teureren Modell lohnt sich oft.

Was macht einen guten Rucksack für Kinder aus?

Zu einem qualitativ hochwertigen Rucksack für Kinder gehört ein robustes, im besten Fall wasserdichtes Material. Das beinhaltet reißfeste Nähte und stabile Reißverschlüsse. Außerdem sollten Eltern darauf achten, dass bei der Herstellung keine gesundheitsschädlichen Chemikalien verwendet wurden.

„Öko-Test“ definiert außerdem vier Punkte, an denen man einen guten Rucksack beim Kauf erkennt: Zum einen sollten die Tragegurte gut gepolstert sein und der Abstand zwischen ihnen mindestens sieben Zentimeter betragen, um ein Drücken oder Scheuern zu vermeiden. Auch der Rückenbereich sollte laut den Experten frei von steifen Erhebungen, zum Beispiel Namensschildern, sein. Der Brustgurt, der die Tragegurte zusammenhält, damit sie nicht von den Schultern rutschen, sollte in Länge und Höhe verstellbar sein und bis auf 15 Zentimeter an den oberen Ansatz der Tragegurte reichen.

Wie ist „Öko-Test“ vorgegangen?

Die 15 getesteten Rucksäcke mussten sich einem simulierten Regen stellen. Bei acht Modellen wären Wechselklamotten und Proviant nass geworden. „Besonders leicht dringt das Wasser in den ’Pokémon Pikachu’ Kinderrucksack und in den ’Skip Hop Zoo Pack Fledermaus Bailey’ ein“, so Öko-Test.

Außerdem wurden Brustgurtschnallen und Nähte einem Belastungstest unterzogen. Auch ein Scheuertest blieb nicht aus. Hierbei wurde jedoch nicht allzu streng bewertet, weil die Rucksäcke trotz Farbverlust oder Abnutzung des Materials als weiterhin gut nutzbar gelten.

Billige Kinderrucksäcke im Test schlechter als teure

In der Zeitschrift „Öko-Test“ wurden 15 Rucksäcke zwischen 11,99 Euro und 80 Euro getestet. Dabei hat sich herausgestellt: Der Griff zu einem teureren Modell lohnt sich häufig – denn die günstigeren Rucksäcke haben oft kein Rückenpolster. Die Folge: Der Druck verteilt sich nicht gut auf dem Rücken des Kindes. Das gilt beispielsweise für den „Rucksack mit Vortasche“ des Anbieters Undercover, der mit einem Preis von 11,99 Euro das günstigste Modell im Test war und Kinder insbesondere durch sein „Drachenzähmen leicht gemacht“-Design lockt. Die Experten der Zeitschrift „Öko-Test“ bewerteten ihn nur als „ausreichend“. Am schlechtesten – und zwar mit einem „mangelhaft“ – schnitt der „Paw Patrol Kinderrucksack“ von Heinrich Sieber ab.

Zwei Rucksäcke im Test „sehr gut“

Dass ein kinderfreundliches Design auch mit dem passenden Tragekomfort einhergehen kann, beweist der „Theo Tiger“-Rucksack der Marke Affenzahn. Er wurde im Test als „sehr gut“ bewertet und ist im Handel für 49,90 Euro erhältlich. Ebenfalls insgesamt „sehr gut“ schnitt im Test der „Ergobag Mini Schniekahula Hawaii Türkis“ für 44,90 Euro ab.

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Kindergartenrucksäcke im Test meist sauber

Die Schadstoffprüfungen bestehen viele Rucksäcke mit „guten“ oder sogar „sehr guten“ Ergebnissen, berichtet Öko-Test. Nur der als „mangelhaft“ bewertete „Paw Patrol Kinderrucksack“ fiel besonders negativ auf: In ihm steckt ein Stoff, der im Verdacht steht, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen und ungeborenen Kindern zu schaden. „Der Weichmacher DEHP ist als ’besonders besorgniserregende Substanz’ eingestuft. In Kinderspielzeug und in Babyprodukten ist dieses Phthalat deshalb verboten“, heißt es in der Zeitschrift.

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Von RND / Jessica Orlowicz

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