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Wissen Garten im Mai 2019: Was im Gartenmonat Mai noch erledigt werden muss
Nachrichten Wissen Garten im Mai 2019: Was im Gartenmonat Mai noch erledigt werden muss
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10:13 21.05.2019
Im Frühling gibt es im Garten viel zu tun. Quelle: RioPatuca Images - stock.adobe.com
Hannover

Im Mai steht im Garten viel Arbeit an. Für Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber ist er ein besonders wichtiger Monat, da die Eisheiligen Mitte Mai Nachtfröste bringen können. Nach den Eisheiligen kann aber sofort mit der Gartenarbeit losgelegt werden – Gemüsesetzlinge und Blumen dürfen in der zweiten Hälfte des Monats in den Boden. Zuvor stehen allerdings bereits wichtige Vorarbeiten an: Beete müssen von Unkraut befreit und mit Nährstoffen versorgt werden. Der Rasen muss nach dem Winter gepflegt werden. Hier lesen Sie, was wann im Mai im Garten zu tun ist.

Gartenarbeiten im Mai: Schneiden, Gießen, Pflegen

Die Beete benötigen nach dem Winter besondere Pflege, bevor die ersten Pflanzen eingesetzt werden. Die Erde muss zunächst aufgelockert werden. Um frische Nährstoffe in den Boden zu bekommen, sollte die Erde mit Kompost angereichert werden. Nährstoffe sind für einen guten Wuchs von Pflanzen und Gemüse enorm wichtig. Auch das Unkraut sollte entfernt werden. Das Mulchen eines Beetes hat ebenfalls viele Vorteile. Es verhindert den Unkraut-Wuchs. Außerdem versorgt Rindenmulch den Boden mit Humus und hält die Erde länger feucht – die Pflanzen wachsen besser. Das Rindenmulch sollte in einer Dicke von 5 bis 7 Zentimetern auf den Boden aufgetragen werden.

Lesen Sie auch: Kompost anlegen: So kompostieren Sie richtig

Einige Gehölze können jetzt beschnitten werden, bei anderen empfiehlt es sich, erst während der Vegetationsperiode im Sommer zur Schere zu greifen. Für die meisten Frühlings- und Frühsommerblüher, wie Flieder, Osterglocken oder Tulpen, gilt: Am besten gleich nach der Blüte schneiden. Dann ist die regelmäßige und reiche Blütenpracht gesichert. Sommerblühende Gehölze dagegen, die am sogenannten diesjährigen Holz blühen, werden am besten im frühen Frühling geschnitten, damit sie einen reichen Blütenansatz entwickeln.

Wenn nicht schon geschehen, werden zu Frühlingsbeginn die trockenen Samenstände und Blätter der Stauden und Gräser entfernt, damit die neuen Pflanzenteile austreiben und gut wachsen können.

Rasenpflege im Mai: Kann man den Rasen jetzt säen, düngen oder vertikutieren?

Am besten schneidet man mit dem Rasenmäher rund ein Drittel der Blattmasse ab. Quelle: dpa

Der Rasen hat nach dem Winter eine besondere Frühjahrskur verdient. Denn er ist nach der kalten Jahreszeit stark beansprucht. Die Pflege der Grünfläche beginnt zunächst mit dem Einsatz des Rasenmähers: Eingestellt auf die niedrigste Stufe, wird die Fläche gemäht – so erhält man den optimalen Überblick über den Zustand des „Gartenteppichs“. Häufig ist der Rasen sehr angeschlagen. Moos, Unkraut und Rasenfilz haben sich breit gemacht und behindern die Nährstoffversorgung der Graswurzeln. Abhilfe schafft hier das sogenannte Vertikutieren, das Moos und Co. beseitigt. Wer kahle Stellen im Rasen ausfindig macht, sät mit frischen Rasensamen. Dafür eignen sich am besten zertifizierte Regel-Saat-Mischungen (erkennbar am Qualitätsgütesiegel RSM).

Lesen Sie hierzu: Frühlingskur für den Rasen

Eisheilige im Mai: Pflanzen gegen Spätfrost schützen

Die Eisheiligen, die vom 11. bis zum 15. Mai anstehen, sind für viele Hobbygärtner ein Graus. Der Spätfrost kann viele Blumen und Pflanzen in Mitleidenschaft ziehen. Einen kurzzeitigen Schutz bieten dann Vlies und Reisig. Auch spezielle Folien können die Pflanzen vor Nachtfrost bewahren. Eine zeitlich begrenzte Lösung – denn gerade in der Wachstumsphase brauchen Pflanzen viel Licht. Darüber hinaus kann sich schnell Feuchtigkeit unter der Plane sammeln, wodurch ein Luftstau entsteht.

Lesen Sie auch: Diese Frühblüher vertragen Frost
Auch interessant: Eisheilige 2019: Wann sind sie und woher kommt der Name?

Blumen im Mai: Diese Aussaaten sind jetzt möglich

Im Pflanz- und Saatkalender sehen Sie, was wann in den Boden kann. Quelle: Bayrische Landesanstalt für Weinbau & Gartenbau/ dpa

Dahlienknollen können Ende Mai wieder in den Boden. Auch die Gladiolen können wieder ins Beet. Die welken Blütenstände von Narzissen, Tulpen und Co. sollten nach der Blüte abgeschnitten werden, damit die Kraft wieder in die Samenbildung gehen kann. Sommerblumen, wie Stockrosen, können Ende Mai sofort ins Beet gesetzt werden. Welche Blumen und Pflanzen nach den Eisheiligen noch gesät werden können, entnehmen Sie der oben angeführten Grafik.

Selbst gezogene Gemüsepflanzen an die Sonne gewöhnen

Die selbst gezogenen Gemüsepflanzen von der Fensterbank dürfen bald in den Gartenboden gesetzt werden. Vorher sollte man sie aber zeitweise schon mal ins Freie stellen. Denn die kleinen Pflanzen müssen sich an die intensive Sonneneinstrahlung wie auch an die im Vergleich zu drinnen kühleren Temperaturen gewöhnen, erläutern die Experten der Zeitschrift „Mein schöner Garten“. Daher kommen die Pflanzen am besten nun an einen schattigen, geschützten Platz im Freien und werden jeden Tag ein Stück weiter in die Sonne geschoben.

Die Gemüsepflanzen werden erst nach Ende der Frostgefahr in Deutschland in den Boden gesetzt, da sie sonst Gefahr laufen, zu erfrieren. Nächtliche Spätfröste können je nach Witterung noch bis Mitte Mai drohen. Stellt man die Sämlinge bis dahin zum Abhärten noch in ihren Anzuchttöpfen ins Freie, können sie bei entsprechenden Frostwarnungen schnell ins Haus geholt werden.

Gemüsepflanzen im Mai 2019: Welche Pflanzen können Sie jetzt säen?

Die direkte Aufzucht von eigenem Gemüse im Garten kann spätestens Mitte Mai losgehen. Quelle: amenic181 - stock.adobe.com

Die direkte Aufzucht von eigenem Gemüse im Garten kann spätestens Mitte Mai losgehen. Dann ist die Frostgefahr in Deutschland in aller Regel vorbei, weshalb sich viele übliche Gemüsearten direkt ins Beet säen oder auch schon als kleine Pflanzen setzen lassen.

Der Abstand zur Nebenreihe ist bei vielen Gemüsesorten genauso wichtig wie zwischen den einzelnen Pflanzen. Sie brauchen ausreichend Platz im Beet zum Gedeihen. Das erläutert die Sächsische Gartenakademie. Drei Beispiele:

• Radieschen: Zwischen den einzelnen Pflanzen sollten drei bis vier Zentimeter Abstand sein, der Reihenabstand sollte bei 10 bis 15 Zentimetern liegen.

• Möhren: Zwischen den Pflanzen sollte der Abstand 2 bis 3 Zentimeter betragen, der Reihenabstand bei 30 Zentimetern.

• Zwiebeln: Sie kommen mit rund 30 Zentimeter Abstand von Reihe zu Reihe in den Boden. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollten 4 bis 5 Zentimeter liegen.

Angaben dazu, wie viel Platz die jeweiligen Gemüsearten brauchen, finden sich jeweils auch auf den Verpackungen des Saatgutes, man kann auch den Gärtner beim Kauf fragen.

Tipp für das Ziehen von Saatgut: Über zwei Zinken einer Harke Stücke eines Schlauchs streifen – so kann man zwei parallel liegende Rillen in immer gleichbleibendem Abstand ziehen.

Eine weitere Aussaathilfe lässt sich aus alten Weinkorken fertigen: Mehrere davon werden auf eine Holzleiste in gleichem Abstand geklebt. Diese dann einfach in die Erde drücken. Schon hat man die passenden Löcher für die Samen.

Interessante Lösungen sind auch Saatscheiben oder -bänder, die aus zwei Lagen Vliespapier mit den Samen dazwischen bestehen. Die Samen darin liegen schon in einem guten und zur Pflanze passenden Abstand zueinander und reifen so heran, dass man die Pflänzchen später nicht auseinandersetzen muss. Aber auch auf jedem herkömmlichen Produkttütchen mit Samen finden sich Angaben zum optimalen Pflanzabstand.

Kräuter im Mai pflanzen: Diese Kräuterpflanzen können Sie jetzt säen

Ab Mitte Mai – nachdem die Frostgefahr gebannt ist – können neue Pflanzen ins Kräuterbeet gesetzt werden. Oder man gibt nun Samen und neue Ware direkt ins Beet. Zwischen März und September muss der Boden konsequent gepflegt und gegossen werden. Wenn nötig, sollte bereits Mitte März und dann noch einmal Mitte Juni Dünger verabreicht werden. Ab Anfang September ist die richtige Zeit für Neugestaltungen und Umpflanzungen, erläutern die Experten. Ab Oktober erhalten die im Beet verbleibenden Pflanzen wieder Winterschutz.

Blumen wie Kapuzinerkresse und Ringelblume sind frostempfindlich. Im Mai allerdings reichen die Temperaturen, damit solche Sommerblumen, Kräuter, Salate wie Kopf- oder Eisbergsalat und anderes Gemüse direkt ins Beet gesät werden können.

Gartenteich im Mai: Diese Teichpflege ist nun wichtig

Langsam wird das Wasser im Gartenteich wärmer. Der Teichpflege steht nun also nichts mehr im Weg. Laub und andere Unreinheiten sollten zunächst vorsichtig mit dem Kescher entfernt werden. Gartenteichbesitzer, die ihren Teich reinigen, sollten bei großen Umbauarbeiten und Säuberungsaktionen die Teichbewohner, wie Fische, in Ersatz-Behältnisse umsetzen, damit sie nicht so gestresst werden. Pflanzen, die stark gewachsen sind, sollten beschnitten, verfaulte Ausläufe entfernt werden. Auch Algen müssen weg. Die können sich schnell vermehren, sobald die Temperatur ansteigt. Gegen ein Algenproblem helfen Teichschnecken, die das ganze Jahr im Teich verbleiben können.

Unmittelbar nach den Eisheiligen können die Pflanzen, die vor dem Winter entnommen worden sind, wieder in den Teich. Auch die Seerosen können wieder ins Wasser oder neu bepflanzt werden. Am besten kommen die hübschen Seerosen direkt in Pflanzkörbe, die auf die passende Wassertiefe abgesenkt werden. Damit der Topf am Grund bleibt, wird seine Oberfläche mit Kieselsteinen bedeckt.

Von RND/dpa

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