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15:57 30.03.2012
Foto: Ein Raumtransporter hat sieben Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation gebracht.
Ein Raumtransporter hat sieben Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation gebracht. Quelle: dpa
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Paris

Grüße von der Erde: Nach einem automatischen Andockmanöver an der Internationalen Raumstation ISS hat der europäische Raumtransporter „Edoardo Amaldi“ am Donnerstag sieben Tonnen Nachschub ins All gebracht. „Während der fünf Monate, die das ATV an die Raumstation angedockt sein wird, bietet es mit seinem Volumen von 45 Kubikmetern der Mannschaft vorübergehend einen zusätzlichen Aufenthaltsraum“, teilte die Europäische Weltraumbehörde Esa in einer Erklärung mit. Der insgesamt 20 Tonnen schwere ATV-Raumtransporter war am vergangenen Freitag an Bord einer Ariane 5-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet.

Neben einem neuen Ventilator für das Forschungslabor „Columbus“ und einer Anlage für biologische Experimente werden auch Briefe für die sechs Besatzungsmitglieder und Zahnpasta in verschiedenen Geschmacksrichtungen an Bord sein. Weiter an Bord sind insgesamt vier Tonnen Treibstoff, Wasser und Gas. Mit dem Triebwerk des angedockten Frachters soll die ISS bei Bedarf auch Weltraumschrott ausweichen und den Höhenverlust der ISS durch Anhebungsmanöver ausgleichen.

Am Ende der 450 Millionen Euro teuren Mission - voraussichtlich am 27. August - wird die ISS-Crew den nach dem italienischen Physiker Edoardo Amaldi benannten Raumfrachter mit Müll beladen. Nach dem Abdocken von der ISS soll er in der Atmosphäre verglühen. Bis 2014 werden zwei weitere ATV-Modelle folgen, dann stellt die Esa den Bau dieser Versorgungsschiffe ein. Die insgesamt fünf ATV-Transporter wurden im Esa-Auftrag von der EADS-Raumfahrttochter Atrium entwickelt und am Standort Bremen gebaut. „Seit der Landung der letzten US-amerikanischen Raumfähre ist das ATV heute das größte Versorgungsschiff für die ISS“, betonte Astrium in einer Erklärung.

dpa

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