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Wissen Eine glatte Sache: Sieben Tipps zur Haarentfernung
Nachrichten Wissen Eine glatte Sache: Sieben Tipps zur Haarentfernung
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09:55 24.05.2019
Wer sich für das Entfernen von Körperhaaren entscheidet, muss mit Entzündungen rechnen. Quelle: Africa Studio - stock.adobe.com
München

Wildwuchs am Bein, Locken unter der Achsel: Viele Menschen hadern mit ihren Körperhaaren, Frauen ebenso wie Männer. Aber wozu greift man am besten: Rasierer, Epilierer, Wachs oder Entfernungscremes? Experten geben Tipps und räumen mit Mythen auf.

Haarentfernung: Welche Enthaarungsvariante passt zu mir?

Eine Rasur ist harmlos, dafür müssen manche Menschen sie täglich anwenden. Der Nachteil: „Schneidet man die Haare mit der Klinge, ergeben sich kleine, spitze Keile“, erklärt der Hautarzt Christoph Liebich. „Das kann dazu führen, dass die Haare einwachsen.“

Bei Wachs und Epilierer hingegen schmerzt es anfangs, aber mit der Zeit sollte das Schmerzempfinden nachlassen - man muss also etwas durchhalten. Der Vorteil: Die Haut kann wochenlang glatt sein.

Haarentfernungscremes sind eine Alternative. „Dabei werden die Haare chemisch aus der Haut gelöst“, erklärt Liebich. Das hält etwas länger als die Rasur, aber die Mittel sind aggressiv. Daher rät der Arzt dazu, Produkte erstmal an einer Stelle des Körpers auszuprobieren.

Rasierschaum: Braucht man Schaum zur Rasur?

Nein. Manchen Menschen reicht etwas Wasser auf der Haut. Aber viele nutzen solchen Schaum, weil der Rasierer dann besser gleitet und die Haut besser vor kleinen Verletzungen geschützt ist. Aber auch ein gut schäumendes Duschgel ist eine Alternative, erklärt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Haarwuchs: Wachsen die Haare stärker nach, wenn man sie abschneidet?

Nein, erklärt Birgit Huber vom IKW: „Ganz egal, welche Methode der Haarentfernung man wählt, danach wachsen die Haare nicht schneller und auch nicht dichter.“ Manche Enthaarungsmethoden wie mit dem Epilierer haben aber den Vorteil, dass auf Dauer die Haare weniger und feiner sprießen, wie die Stiftung Warentest erläutert.

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Männer- oder Frauen-Rasierer: Welche Rasierer sind besser?

Die Männer-Varianten haben häufig mehr Klingen, daher schwören auch viele Frauen auch sie. Und: Frauenrasierer sind oft aus viel Plastik hergestellt, erklärt die Umweltorganisation BUND. Für Männer gibt es eher Nassrasierer aus anderen Materialien, die lange haltbar sind. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer, aber dafür muss später nur das Rasierblatt getauscht werden, und die Klingen halten auch länger.

Wachsen oder Epilieren: Wie bereite ich die Haut auf schmerzhafte Methoden vor?

Die Haut sollte vor dem Wachsen und Epilieren gewaschen werden und dann gut trocknen. Das Portal Haut.de rät, nach dem Baden oder Duschen zu enthaaren - das öffnet die Poren, wodurch sich die Haare leichter herausziehen lassen. Allerdings sollte man keine ölhaltigen Duschgels oder Badezusätze nutzen. Und man sollte nicht zu lange baden, so dass die Haut nicht zu sehr aufweicht.

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Haarentfernung: Wie geht man am besten vor?

Bei den meisten Methoden gilt: entgegen der Wuchsrichtung der Haare. Doch gerade Achselhaare haben oft verschiedene Ausrichtungen, oder sie sprießen in Wirbeln. Hier sollte man daher beim Wachsen so gut es geht die Streifen in verschiedene Richtungen abziehen, rät der IKW. Die Stiftung Warentest rät, den Rasierer einmal von oben nach unten, dann von unten nach oben und jeweils von beiden Seiten ausgehend über den Wirbel zu führen. Diese Methode funktioniert auch bei Epilierern.

Haarentfernung: Wie beruhige ich die Haut?

Der IKW empfiehlt einen Feuchtigkeit spendenden und kühlenden Balsam. Eiswürfel oder kalte Kompressen mit Kräuterzusätzen tragen zur Beruhigung der Haut bei. Zunächst sollte man auf Deos und andere alkoholische oder parfümierte Produkte verzichten, da das die Haut zusätzlich reizen könnte. „In den Stunden nach der Enthaarung sollte möglichst keine eng anliegende Kleidung getragen werden, die an der Haut scheuert“, ergänzt Huber. Am besten werden die Partien abends enthaart, so bekommt die Haut eine Nacht lang Pause und Erholung.

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Von RND / dpa

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