Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wissen Diese Lebensmittel sind für Hunde giftig
Nachrichten Wissen Diese Lebensmittel sind für Hunde giftig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:21 19.02.2019
Viele Lebensmittel, die für den Menschen harmlos sind, sind für den Hund giftig. Quelle: Fotolia
Hannover

Ob nun Avocado, Zwiebel oder Steinobst: Viele Lebensmittel, die für den Menschen gesund und harmlos sind, sind für Hunde pures Gift. Um eine Vergiftung des geliebten Freundes zu vermeiden, sollten Hundebesitzer ganz genau darauf achten, was der Hund zwischen die Zähne bekommt. Generell trauen die Menschen dem Vierbeiner zu, alles gut verdauen und vertragen zu können, was auch dem Menschen gut bekommt. Ein Irrtum, der zu Vergiftungen führen kann – und schlimmstenfalls zum Tod. Die folgenden Lebensmittel können für den treuen Begleiter gefährlich werden.

Käse und Milch

Bei den Hundebesitzern kommt immer wieder die Frage auf, ob Hunde Milchprodukte fressen dürfen. Im Grunde schon – denn die in Milchprodukten enthaltenen Probiotika (Milchsäurebakterien) können sich sogar positiv auf die Verdauung des Vierbeiners auswirken. Wenn Hunde jedoch älter werden, sinkt die Verträglichkeit von Laktose. Das Enzym Laktase, das die Laktose aufspaltet, wird zwar produziert, nimmt aber mit steigendem Alter ab. Je älter der Hund also wird, desto wahrscheinlicher ist eine Unverträglichkeit. Die Folge: Durchfall und Erbrechen.

Es kann auch vorkommen, dass Hunde vom Welpenalter an laktoseintolerant sind. Das kann getestet werden, indem der Hundebesitzer etwas Naturjoghurt reicht. Wenn der Hund keinen Durchfall bekommt, können Milchprodukte vorsichtig und in Maßen verfüttert werden.

Avocados

In den Avocados ist der Wirkstoff Persin enthalten, der sich im Kern befindet. Im Fruchtfleisch sind nur Spuren davon enthalten. Für Menschen ungefährlich, kann das Fressen der Frucht für sensible Hunde tödlich sein. Die toxische Wirkung von Persin ist wissenschaftlich zwar noch nicht belegt. Fakt ist aber, dass Avocados bei Vögeln und anderen Tieren eine toxische Wirkung haben. Hier sollte der Hundehalter lieber auf Nummer sicher gehen, und Avocados nicht an den Hund verfüttern.

Steinobst

Aprikosen, Pflaumen, Kirschen oder Pfirsiche – alles an Steinobst – sollten Vierbeiner ebenfalls nicht verspeisen. Die Steine enthalten Blausäure und Cyanide (Cyanverbindungen). Wenn der Hund die Obststeine verschluckt oder zerbeißt können diese Gifte freigesetzt werden und neurologische Störungen auslösen.

Alkohol

Alkohol ist ein Gift, das im übermäßigen Konsum auch bei Menschen den Organismus zerstört. Bei den Vierbeinern reicht schon ein kleiner Schluck aus: Der Verzehr von Alkoholika kann zu Atemnot, Brechreiz, bis hin zum Tod führen.

Tomaten, Auberginen und rohe Kartoffeln

Nachtschattengewächse sind für Vierbeiner ebenfalls giftig. Sie enthalten den Wirkstoff Solanin, der Erbrechen und Durchfall bewirkt.

Rohe Hülsenfrüchte und Bohnen

In rohen Linsen, Bohnen und anderen Hülsenfrüchten ist der Wirkstoff Phasin enthalten. Für Mensch und Hund ist Phasin giftig. Der Verzehr führt schon bei geringen Mengen zu Erbrechen und blutigem Durchfall.

Knoblauch und Zwiebeln

Die Wirkstoffe N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid, die in der Zwiebel enthalten sind, zerstören das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen der Vierbeiner. Die Folge: Die Organe des Hundes werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Und das kann zum Tod führen. Circa fünf Gramm Zwiebeln pro Körpergewicht können sehr gefährlich sein. Das gleiche gilt auch für Knoblauch. Neben N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid ist im Knoblauch noch Allicin enthalten, der ebenfalls hochgiftig ist für den Hund.

Weintrauben und Rosinen

Hier sollten Hundebesitzer ebenfalls sehr vorsichtig sein. Forscher sind sich noch nicht sicher, welcher Wirkstoff in den Trauben für Hunde toxisch ist. Am besten gar nicht erst an den Hund verfüttern.

Rohes Schweinefleisch

Hunde fressen rohes Fleisch zwar gerne, es sollte aber darauf geachtet werden, was für ein Fleisch verfüttert wird. Rohes Schweinefleisch birgt viele Gefahren für die Vierbeiner – unter anderem kann es das Aujetzky-Virus enthalten (auch in rohem Fisch). Für den Menschen ist es harmlos, für den Hund in der Regel tödlich. Wenn das Fleisch bei mehr als 60 Grad Celcius erhitzt wird, kann das Virus abgetötet werden.

Kakao und Schokolade

Eine Schokoladenvergiftung ist für Hunde lebensbedrohlich. Das in der Schokolade enthaltene Theobromin kann der menschliche Körper sehr einfach verarbeiten. Bei Hunden dauert der Prozess des Verarbeitens viel länger. Das führt zu einer Überstimulation des Nervensystems mit der Folge von Über-Nervosität, Herzrasen bis hin zum Tod des Hundes.

Kaffee und schwarzer Tee

Das im Kaffee enthaltene Koffein (auch schwarzer Tee) wirkt bei Hunden toxisch. Es führt zu Erbrechen, Ruhelosigkeit und Herzrasen.

Von RND/js

Vogelkot auf dem frisch gewaschenen Wagen treibt dem Autobesitzer die Zornesröte ins Gesicht. Wer weiße Flecken auf dem Lack hat, sollte sich nicht lange ärgern – stattdessen schnell handeln und den Kot entfernen.

19.02.2019

Ein gebrochenes Herz ist keine Metapher sondern ein medizinisches Phänomen. Das Broken-Heart-Syndrom kann durch traumatische Erlebnisse und großen Stress ausgelöst werden.

18.02.2019

Eine weiche Landung auf dem Mond ist bisher nur Großmächten gelungen: USA, Russland und China. Nun will mit Israel ein kleines Land sein Glück versuchen – mit einer Sonde nur so groß wie eine Waschmaschine.

18.02.2019