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Wissen Die Reinigungszyklen für Zahnbürste, Besen und Co.
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07:00 24.05.2019
Zahnbürsten sollten alle zwei Monate gewechselt werden. Quelle: tournee - stock.adobe.com
Berlin

Jeder hat ein anderes Verständnis von Hygiene und davon, wie oft die Zahnbürsten gewechselt werden oder die Bettwäsche in die Maschine sollte. Trotzdem raten Experten zu bestimmten Zyklen zur Reinigung oder Entsorgung von einigen üblichen Haushaltsgegenständen - der Sauberkeit und Gesundheit zuliebe, und auch, weil eine zu alte Zahnbürste eben nicht mehr gut bürstet.

Zahnbürste: Spätestens alle zwei Monate tauschen

Biegen sich die Borsten, fliegt die Zahnbürste in den Müll - denn dann reinigt sie nicht mehr optimal. Am besten ersetzt man sie aber schon etwas früher. Spätestens alle zwei Monate sollten Zahnbürsten ersetzt werden. Denn viele Keime lassen sich im Laufe der zeit zwischen den Borsten nieder.

Lappen und Schwämme: Einmal in der Woche wechseln

„Solche, die in der Küche verwendet werden, sollte man wöchentlich wechseln, bei starken Verschmutzungen sogar häufiger“, rät Sabrina Schulz von der Verbraucherzentrale Berlin. Die Spülbürste kann man einmal pro Woche mit in den Geschirrspüler legen. Schulz rät, Lappen zu nutzen, die sich bei 60 bis 90 Grad in der Waschmaschine reinigen lassen. Dafür am besten ein pulverförmiges Vollwaschmittel verwenden, „das reduziert die Keime besonders gut“, erklärt Elke Wieczorek vom DHB Netzwerk Haushalt, dem Berufsverband der Haushaltsführenden.

Wischmopp und Besen: Häufig waschen

Der Wischmopp sollte alle paar Wochen gewaschen werden. Und der Besen? „Etwa einmal pro Jahr sollte er in einen Eimer mit einer Reinigungslösung gestellt und ausgewaschen werden“, lautet Wieczoreks

Tipp. Beim Trocknen dürfen die Borsten nicht knicken.

Geschirrhandtücher: Bakterien bei 60 Grad abtöten

Ähnlich wie Lappen sind Geschirrhandtücher viel Schmutz ausgesetzt. In ihnen setzen sich Bakterien fest, die zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen können. „Deshalb sollten sie unbedingt wöchentlich oder häufiger gewechselt und bei 60 Grad gewaschen werden“, empfiehlt Schulz.

Toilettenbürste: Nicht nur gelegentlich reinigen

Eine Toilettenbürste sollte nicht nur gelegentlich von Keimen befreit werden. Wenn man WC-Reiniger in die Schüssel gibt, die Bürste zum Einwirken einfach mit hineinstecken, rät Wieczorek.

Staubsauger: Ausblasfilter zweimal im Jahr tauschen

Es liegt auf der Hand, dass man den Staubsaugerbeutel wechseln oder den Fangbehälter leeren muss, wenn er voll ist. Aber es gibt noch ein Element zum Wechseln: den Ausblasfilter, der die Luft noch einmal reinigt, die wieder in den Raum geblasen wird. Zweimal im Jahr sollte er ersetzt werden.

Schneidebrett: Nach jeder Nutzung sorgfältig abwaschen

Es sollte nach jeder Nutzung gereinigt werden, „mindestens mit warmen Wasser und Spülmittel, besser noch in der Spülmaschine“, sagt Schulz. Insbesondere wenn mit rohen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch gearbeitet wurde, ist intensives Reinigen besser. Da Keime Feuchtigkeit lieben, müssen Holzbretter im Anschluss gut trocknen können - am besten senkrecht und frei stehend.

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Handtücher: Spätestens alle vier Tage waschen

„Solche, an denen man die Hände abtrocknet, gehören alle drei bis vier Tage gewechselt“, findet Wieczorek. Bei Duschtüchern müsse differenziert werden: „Dusche ich täglich und verwende nur eins, sollte ich alle zwei Tage ein neues verwenden.“ Hat man für Oberkörper und Gesicht jeweils ein eigenes Handtuch, sollten diese alle drei bis vier Tage gewechselt werden.

Haarbürste: Ablagerungen mit Shampoo entfernen

Die meisten entfernen die ausgekämmten Haare regelmäßig. Aber auch Fette von der Kopfhaut und Reste von Stylingprodukten lagern sich an den Borsten ab. „Einfach ab und zu in eine Spülmittel- oder Shampoolösung legen – das löst die Ablagerungen“, rät Wieczorek.

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Von RND / dpa

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