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Wirtschaft Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 3,317 Millionen
Nachrichten Wirtschaft Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 3,317 Millionen
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13:06 01.03.2011
Die Bundesagentur für Arbeit hat am Dienstag ihre neue Arbeitslosenstatistik veröffentlicht.
Die Bundesagentur für Arbeit hat am Dienstag ihre neue Arbeitslosenstatistik veröffentlicht. Quelle: dpa
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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar um 33.000 auf 3,317 Millionen gesunken. Das waren 326.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Punkte auf 7,9 Prozent ab. Vor einem Jahr hatte sie bei 8,7 Prozent gelegen.

Saisonbereinigt ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Februar um 52.000 auf 3,069 Millionen gesunken. Im Westen nahm die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl um 39.000, im Osten um 13.000 ab.

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte: „Die Arbeitslosigkeit ist im Februar zurückgegangen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Erwerbstätigkeit liegen weiter auf Wachstumskurs. Und die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt weiter.“

Lage auch in Niedersachsen entspannter

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Niedersachsen hat sich im Februar wieder leicht entspannt. Die Erwerbslosenzahl sei auf 306.790 gesunken, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Hannover mit. Das waren 1,7 Prozent weniger als im Januar und 8,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Viele witterungsabhängige Betriebe hätten ihre Arbeit wieder aufgenommen und Personal eingestellt, hieß es. Zu Jahresbeginn war die Arbeitslosigkeit wegen des frostigen Wetters spürbar angestiegen, sie liegt aber unverändert auf dem niedrigsten Niveau seit 18 Jahren. Im Februar ging die Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent auf 7,7 Prozent zurück.

Entgegen des insgesamt rückläufigen Trends sind die Arbeitslosenzahlen bei den unter 25-Jährigen angestiegen. „Dabei handelt es sich vor allem um Absolventen aus dreieinhalbjährigen Ausbildungen, wie Mechatroniker oder Elektriker. Sie melden sich meist nur vorübergehend arbeitslos und finden schnell neue Stellen“, erläuterte der Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur in Hannover, Klaus Stietenroth.

Schwerer hätten es Arbeitslose über 50 Jahre. Bei ihnen sei der Aufschwung nach der Krise noch nicht angekommen. Dabei gebe es unter den Älteren viele erfahrene und gut qualifizierte Fachkräfte, betonte Stietenroth. „Angesichts steigenden Fachkräftebedarfs sind Betriebe gut beraten, auch dieses Potenzial für die bevorstehende Frühjahrsbelebung zu nutzen.“

Die Personalnachfrage habe bereits im Februar spürbar angezogen. Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen stieg im Vergleich zum Vormonat um 35,9 Prozent auf 19.072 an. Insgesamt waren in Niedersachsen 40.706 freie Stellen gemeldet, ein gutes Drittel mehr als vor Jahresfrist.

Im Land Bremen stagnierte die Arbeitslosenzahl im Februar nahezu. Sie stieg geringfügig auf 39 248 Erwerbslose - 0,2 Prozent mehr als im Januar und ein Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag im Februar bei 12,2 Prozent, im Vormonat betrug sie 12,1 Prozent.

dpa