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Wirtschaft VW steuert auf höhere Dividende zu
Nachrichten Wirtschaft VW steuert auf höhere Dividende zu
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08:43 21.02.2014
Von Stefan Winter
Quelle: dpa/Symbolbild
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Hannover

Man spüre im Europageschäft eine Belebung. Die Absatzpläne seien wieder nach oben angepasst worden, nachdem man sie zwischendurch etwas zurückgenommen hatte. Heute wird sich der Aufsichtsrat mit dem Abschluss des vergangenen Jahres befassen. Das Gewinnziel – ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau – sei erreicht worden, hieß es. Nach neun Monaten hatte hier noch eine Lücke geklafft. In Aufsichtsratskreisen wurde bestätigt, dass mit einer Dividendenerhöhung zu rechnen sei, obwohl der Nettogewinn deutlich unter dem Vorjahresergebnis liegen wird – Sondereffekte aus der Porsche-Beteiligung sind 2013 weggefallen.

Doch VW hat den Aktionären mehr Großzügigkeit versprochen. Mittelfristig sollen 30 Prozent des Gewinns ausgeschüttet werden, doch im vergangenen Jahr war erst gut die Hälfte davon erreicht. Für 2012 hatte VW den Stammaktionären 3,50 Euro und den Vorzugsaktionären 3,56 Euro gezahlt. Das entsprach – bereinigt um Sondereffekte – einer Ausschüttungsquote von knapp 18 Prozent. Es ist also noch Luft nach oben. Analyst Frank Schwope von der Nord/LB rechnet mit einer Dividende von rund 4 Euro je Aktie.

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Ein weiteres Thema der heutigen Sitzung wird die Nutzfahrzeugstrategie sein. „Mit Sicherheit“ werde es um den angestrebten Wechsel des früheren Daimler-Managers Andreas Renschler zu VW gehen, hieß es in Wolfsburg. Der 55-Jährige hatte vor wenigen Wochen in  Stuttgart die Brocken hingeschmissen, weil er als Produktionsvorstand keine Karrierechance mehr sah. Davor hatte Renschler bei Daimler jahrelang erfolgreich die Lkw-Sparte geführt, und das soll er künftig auch bei VW tun.

Der bisherige Lkw-Vorstand Leif Östling ist im Rentenalter und hat bei der Zusammenführung der beiden Konzernmarken MAN und Scania bisher wenig Erfolge vorzuweisen. Renschler dürfte wegen eines Wettbewerbsverbots aber wohl nicht mehr in diesem Jahr nach Wolfsburg kommen. Spekuliert wurde in jüngster Zeit auch, dass VW sämtliche Scania-Stimmrechte kaufen könnte, um bei den Schweden endlich direkt durchgreifen zu können. Konkrete Anzeichen gab es dafür aber nicht.

Zu entscheiden ist auch der neue Produktionsstandort des VW-Transporters Crafter. Alles läuft auf das polnische Posen zu, doch ob das Thema heute geklärt wird, ist offen. Die Arbeit an dem Projekt könne auch ohne diese Entscheidung weitergehen, hieß es. Der Crafter soll 2016 auf die Straße kommen.

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