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Wirtschaft Ufo-Mitglieder stimmen für Streiks bei der Lufthansa
Nachrichten Wirtschaft Ufo-Mitglieder stimmen für Streiks bei der Lufthansa
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18:24 01.11.2019
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo macht Ernst: Der Lufthansa drohen unbefristete Streiks Quelle: Oliver Berg/dpa
Frankfurt/Main

Bei der Lufthansa drohen unbefristete Streiks der Flugbegleiter. In Urabstimmungen der Kabinengewerkschaft Ufo haben Beschäftigte der Lufthansa-Kernmarke sowie von vier deutschen Tochterbetrieben grundsätzlich für unbefristete Arbeitsniederlegungen votiert. Die Zustimmung habe je nach Betrieb zwischen 77 und 96 Prozent betragen, hieß es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

Details zum Arbeitskampf am Montag

Einen genauen Streikplan wollte die Gewerkschaft am Freitagabend in Frankfurt nicht nennen. Details zum Arbeitskampf hat sie für den Montagmittag angekündigt. Möglich sind sie nun bei der Lufthansa, der Lufthansa CityLine, der Eurowings, der Germanwings und der SunExpress Deutschland. In der Dauerauseinandersetzung mit dem Konzern hatte Ufo bereits am 20. Oktober einen 19-stündigen Warnstreik bei vier Lufthansa-Tochtergesellschaften veranstaltet und dabei mehr als 100 Flüge ausfallen lassen. Der letzte reguläre Ufo-Streik bei der Lufthansa-Kerngesellschaft datiert aus dem Jahr 2015.

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Darum sorgt die Ufo-Gewerkschaft für Streikchaos

Bereits am Nachmittag hatten die Ufo-Mitglieder ihren nur noch aus zwei Personen bestehenden Rumpfvorstand im Amt bestätigt. Vor erheblichen innergewerkschaftlichen Querelen hatten dem Gremium sieben Mitglieder angehört. Bei der Versammlung wurde ein Abwahlantrag gegen die Ufo-Vorsitzende Sylvia de la Cruz und ihren Stellvertreter Daniel Flohr mit überwältigender Mehrheit abgelehnt, wie ein Ufo-Sprecher erklärte. Für die Abwahl hätten nur drei Mitglieder gestimmt.

De la Cruz und Flohr sollen die Spartengewerkschaft bis zur bereits eingeleiteten Neuwahl am 14. Februar 2020 weiterführen. Sie werden aber vom Lufthansa-Konzern nicht als vertretungsberechtigt anerkannt. Das Unternehmen will zudem vor Gericht überprüfen lassen, ob Ufo überhaupt noch berechtigt ist, verbindliche Tarifverträge abzuschließen.

RND/dpa

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