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Wirtschaft Geld für Investitionen nötig: Enercity hebt die Wasserpreise an
Nachrichten Wirtschaft Geld für Investitionen nötig: Enercity hebt die Wasserpreise an
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14:05 28.11.2019
Enercity hat erneut mehr Strom verkauft, das Kraftwerk in Linden ist ein Erzeugungsstandort. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Die Stadtwerke Hannover erhöhen zum Jahreswechsel den Preis für Trinkwasser. Um notwendige Investitionen in die Infrastruktur zur Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Wassers finanzieren zu können, sei eine Anhebung um 23 Cent brutto pro Kubikmeter nötig, teilte Enercity am Donnerstag mit. In den kommenden fünf Jahren werde das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro in die Wassersparte investieren.

Für einen Zwei-Personen-Haushalt laufe die Preiserhöhung bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 80 Kubikmeter pro Jahr auf eine Mehrbelastung von rund 1,50 Euro brutto pro Monat hinaus. Bei einem von vier Personen bewohnten Haus seien Mehrkosten von monatlich 2,81 Euro brutto zu erwarten, hieß es. Im Vergleich der 50 Großstädte Deutschlands liege Enercity nach der Preisanpassung auf Platz 18, im bundesweiten Vergleich lägen die Tarife um rund 5 Prozent unter dem Durchschnitt.

Enercity investiert in der Wedemark

Ein Großteil der Investitionen soll in den Bau einer neuen Filterhalle im Wasserwerk Elze-Berkhof (Gemeinde Wedemark) fließen. Ein Neubau werde die 1930 eröffnete Filterhalle ersetzen, hieß es. Auch die anderen beiden der insgesamt drei Filterhallen würden modernisiert – der Versorger hat sie vor mehr als 50 Jahren in Betrieb genommen. Darüber hinaus plant Enercity die Erneuerung des Leitungsnetzes. Mehr als die Hälfte der Investitionen sei für neue Rohre und Hochbehälter vorgesehen. Zudem sei der Bau und die Erneuerung von Grundwasserbrunnen im Wasserschutzgebiet Fuhrberger Feld geplant. Insgesamt planen die Stadtwerke bis 2025 Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro.

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Von Jens Heitmann

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