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Wirtschaft Sony will angeblich PC-Sparte abstoßen
Nachrichten Wirtschaft Sony will angeblich PC-Sparte abstoßen
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13:53 05.02.2014
Das japanische Unternehmen Sony will angeblich seine PC-Sparte abstoßen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Tokio

Sony will sich laut Medienberichten von seiner PC-Sparte trennen. Käufer des japanischen PC-Bereichs sei die Investorengruppe Japan Industrial Partners, schrieben die Wirtschaftszeitung "Nikkei" und die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Sony erklärte dazu am Mittwoch, der Konzern prüfe verschiedene Optionen für das PC-Geschäft, es gebe aktuell aber nichts anzukündigen.

Mit dem japanischen PC-Bereich solle auch die Marke Vaio den Besitzer wechseln, berichtete Bloomberg. Sony könne zur Vorlage aktueller Quartalszahlen am Donnerstag einen weitreichenden Umbau mit Stellenstreichungen ankündigen, hieß es unter Berufung auf eine informierte Person. Die Zukunft des PC-Geschäfts in anderen Ländern sei noch unklar. Der Bereich steckt in roten Zahlen fest. Als möglicher Käufer war zeitweise auch der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo gehandelt worden.

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Der PC-Markt ist zuletzt deutlich geschrumpft, weil die Kunden lieber Smartphones und Tablets statt Notebooks und Desktop-Rechnern kaufen. Allein im vergangenen Jahr fiel der Absatz klassischer Personal Computer um rund zehn Prozent. Sony konzentriert sich darauf, sein Kerngeschäft Unterhaltungselektronik zu sanieren.

Zudem wehrt sich der Konzern gegen einen US-Investor, der Sony zum Verkauf des Entertainment-Geschäfts mit Hollywood-Studio und Musik-Firma drängt. Ein Verkauf der PC-Sparte könnte an dieser Front etwas Druck nehmen. Der Milliardär Daniel Loeb will, dass Sony das Unterhaltungsgeschäft abspaltet und an die Börse bringt. Die Einnahmen sollen in den Umbau der Elektronik-Sparte fließen. Sony-Chef Kazuo Hirai wehrt sich dagegen.

"Nikkei" schrieb, der Preis für das PC-Geschäft werde auf 40 bis 50 Milliarden Yen (290-360 Mio Euro) geschätzt. Die Sparte habe rund 1000 Mitarbeiter. Der Verkauf dürfte bei Sony zu einem Nettoverlust im laufenden Geschäftsjahr führen, hieß es.

dpa

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