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Wirtschaft Landesholding erwartet dank Volkswagen einen höheren Überschuss
Nachrichten Wirtschaft Landesholding erwartet dank Volkswagen einen höheren Überschuss
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15:22 10.12.2019
Soll wieder hohe Dividenden an die HanBG überweisen: Der Volkswagen-Konzern in Wolfsburg. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Hannover

Die Beteiligungsgesellschaft des Landes Niedersachsen rechnet für 2020 mit einem höheren Gewinn. Der Wirtschaftsplan der Regierung sehe für die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft (HanBG) einen Überschuss von 305 Millionen Euro vor, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Wegen hoher Wertberichtigungen bei der Landesbeteiligung an der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) hatte die Holding im vergangenen Jahr noch einen Verlust von 711 Millionen Euro verbucht – für 2019 wird ein Überschuss „in einer Größenordnung von um die 200 Millionen Euro“ erwartet.

In der HanBG hat Niedersachsen seit 1986 seine Anteile an verschiedenen Unternehmen zusammengefasst. Zum Portfolio der Gesellschaft gehören die Nord/LB, Volkswagen, die Salzgitter AG, die Deutsche Messe, der Flughafen Hannover und Airbus. Die HanBG finanziert ihre Geschäfte durch Erträge aus den Beteiligungen sowie etwa durch die Aufnahme von Schuldscheindarlehen beim Land oder am Kapitalmarkt.

Volkswagen sorgt für die Erträge

Seit die Nord/LB durch marode Schiffskredite in Not geraten ist, hat die HanBG den Wert ihrer Beteiligung an der Landesbank von ursprünglich rund 1,9 Milliarden Euro in drei Schritten komplett abgeschrieben. Im vergangenen Jahr fiel mit 865 Millionen Euro der größte Einzelbetrag an. Dadurch wurde das Stammkapital der Gesellschaft aufgezehrt. Das Eigenkapital ist negativ – mit minus 702,65 Millionen Euro.

Die Landesregierung wolle den nun erwarteten Jahresüberschuss in der Gesellschaft belassen, erklärte die Staatskanzlei. Die Höhe der Erträge von voraussichtlich rund 340 Millionen Euro werde vor allem durch die erwartete Dividendenausschüttung von Volkswagen bestimmt, hieß es. Die HanBG hält etwa 59 Millionen Stammaktien des Autokonzerns. Man rechne mit einer Ausschüttung von 5,50 Euro je Aktie – in Summe also mit rund 325 Millionen Euro. Der Aufwand für Zinszahlungen soll von 44 auf 34 Millionen Euro sinken.

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Von Jens Heitmann

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