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Wirtschaft Neue Milliarden für Uber
Nachrichten Wirtschaft Neue Milliarden für Uber
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06:46 02.06.2016
Foto: Uber vermittelt über Smartphone-Apps und das Internet Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen.
Uber vermittelt über Smartphone-Apps und das Internet Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen. Quelle: dpa
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San Francisco

Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat eine dicke Geldspritze aus Saudi-Arabien erhalten. Der staatliche Investmentfonds PIF beteiligte sich mit 3,5 Milliarden Dollar (3,1 Mrd Euro) an der letzten Finanzierungsrunde des mittlerweile mit 62,5 Milliarden Dollar bewerteten Unternehmens, wie Uber am Mittwoch (Ortszeit) in San Francisco mitteilte.

19.000 Fahrer im Einsatz

Der Einstieg soll den Auftakt einer strategischen Partnerschaft darstellen und ist Teil des langfristigen Plans "Vision 2030", mit dem die Saudis sich unabhängiger von Einnahmen aus dem Ölgeschäft machen wollen. Vor kurzem hatten die Saudis dazu bereits eine Kooperation mit dem US-Industrieriesen General Electric vereinbart. Als Teil des Abkommens mit Uber wird PIF-Manager Yasir Al Rumayyan einen Platz im Verwaltungsrat der Firma einnehmen.

"Wir wissen das Vertrauen in unser Unternehmen beim Ausbau unserer globalen Präsenz zu schätzen", kommentierte Uber-Chef Travis Kalanick die Kooperation.

Der Mittlere Osten und Nordafrika sind nach Ansicht von Uber der am schnellsten wachsende Markt. Das Unternehmen will 250 Millionen Dollar in Ägypten, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Israel, Jordanien, dem Libanon, Bahrain, Katar und Marokko investieren.

Liebling der Investoren, Feind der Taxifahrer

19.000 Fahrer sind dort inzwischen laut eigenen Angaben für das Unternehmen im Einsatz. In Saudi-Arabien ist Uber seit 2014 vertreten. Die Firma steht bei Investoren schon lange hoch im Kurs. Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass der weltgrößte Autobauer Toyota als strategischer Partner einsteigt.

Uber vermittelt über Smartphone-Apps und das Internet Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen. Das Unternehmen ist vor allem etablierten Taxiunternehmen in vielen Ländern ein Dorn im Auge.

dpa/afp/RND/zys

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