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Wirtschaft Winterkorn soll alle VW-Ämter abgeben
Nachrichten Wirtschaft Winterkorn soll alle VW-Ämter abgeben
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20:46 12.10.2015
Wird gedrängt, alle Ämter bei VW niederzulegen: Martin Winterkorn. Quelle: dpa/Archiv

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur drängen sowohl das Land Niedersachsen als VW-Großaktionär als auch die Vertreter auf der mächtigen Arbeitnehmerseite auf eine endgültige Trennung.

Er sei sich „keines Fehlverhaltens bewusst“, beteuerte der VW-Chef am 23. September, als er im Zuge der Abgas-Affäre seinen freiwilligen Rückzug von der Konzernspitze erklärte. Auch deshalb hielt er wohl noch an diversen weiteren Ämter im VW-Konzern fest.

Winterkorn hat damit rein formal an wichtigen Schnittstellen im Konzern noch die Zügel in der Hand. Er ist nach wie vor nicht nur Kontrolleur bei Porsche, sondern auch Aufsichtsratschef von Audi und der erst im Sommer gegründeten Lkw-Sparte.

Vor allem aber hat er weiterhin den Vorstandsvorsitz der Dachgesellschaft Porsche SE inne – und steht damit zumindest formal über dem neuen VW-Chef Matthias Müller. Auf dem Papier ist die Holding Muttergesellschaft des Volkswagen-Konzerns und hält gut die Hälfte der stimmberechtigten VW-Aktien, mit denen die Macht steht und fällt. Die IG Metall hatte schon früh Konsequenzen und damit indirekt den Rückzug Winterkorns gefordert. In Aufsichtsratskreisen des Volkswagen-Konzerns hieß es gestern, der Rückzug sei nur noch eine Frage der Zeit.

Zumindest ein Posten dürfte Winterkorn erhalten bleiben. Sein Posten beim FC Bayern hat nichts mit Volkswagen zu tun, wie der Fußball-Rekordmeister schon selbst betonte.

Der Text wurde aktualisiert.

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