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Wirtschaft Maschmeyer steigt bei Biofrontera ein
Nachrichten Wirtschaft Maschmeyer steigt bei Biofrontera ein
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17:34 26.03.2012
Von Jens Heitmann
Foto: Carsten Maschmeyer hat sich an dem Leverkusener Biotechunternehmen Biofrontera beteiligt.
Carsten Maschmeyer hat sich an dem Leverkusener Biotechunternehmen Biofrontera beteiligt. Quelle: dpa
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Hannover

Der Anteilskauf sei im Zuge einer Kapitalerhöhung bei Biofrontera erfolgt, teilte Alstin mit. Die Biotechfirma nahm mit der Kapitalerhöhung rund 11,5 Millionen Euro ein. Maschmeyer begründete sein Engagement bei Biofrontera mit den seiner Einschätzung nach großen Chancen des Medikaments Ameluz zur Behandlung der aktinischen Keratose, einer Vorstufe des weißen Hautkrebses. Die Arznei wurde im Dezember vergangenen Jahres in Europa zugelassen und ist in Deutschland seit Anfang Februar auf dem Markt.

Der Einstieg Maschmeyers hat am Montag Biofrontera ins Rampenlicht gerückt und das Anlegerinteresse deutlich erhöht. Die Aktien der Biotechfirma kletterten zwischenzeitlich um bis zu 14 Prozent auf mehr als 4 Euro. „Bei dessen Medienwirkung sind die ja sofort im Gespräch“, sagte ein Händler. Viele Investoren sähen nun auch deutlich bessere Chancen für das Unternehmen.

Maschmeyer war zuvor beim Klinikbetreiber Marseille-Kliniken eingestiegen – und hat seither vom Anstieg des Aktienkurses profitiert. Unlängst wurde bekannt, dass Maschmeyer beim Fahrradhersteller Mifa zum größten Aktionär aufgestiegen ist und inzwischen rund 33 Prozent an dem Unternehmen aus Sangerhausen in Sachsen-Anhalt hält.

Jens Heitmann 26.03.2012
26.03.2012