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Wirtschaft Influencerin scheitert am Verkauf weniger T-Shirts – und zeigt so Dilemma der Branche
Nachrichten Wirtschaft Influencerin scheitert am Verkauf weniger T-Shirts – und zeigt so Dilemma der Branche
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20:28 01.06.2019
Die Influencerin Arii auf ihrer Instagramseite.  Quelle: Screenshot/Instagram/@Arii
New York

Die 18-jährige Instagrammerin „Arii“ aus den USA versucht vergeblich, 36-T-Shirts zu verkaufen – trotz mehr als 2,5 Millionen Follower auf der Online-Plattform. Die Schwelle verkaufter Textilien, die für einen Vertrag bei einem Modeunternehmen nötig gewesen wäre, hat sie damit unterschritten, wie der „Deutschlandfunk“ berichtet.

Die Influencerin erzählte von positiven Rückmeldungen vieler Menschen auf das T-Shirt. Sie würden es klasse finden und dafür bezahlen, doch die wenigsten hielten Wort.

Influencer-Branche steht kurz vor Milliardenschwelle

Damit wird ein altes Thema wieder diskutiert, nachdem sich mit Followern dauerhaft kein Geld machen ließe und es sich bei ihrer starken Präsenz um eine Filterblase handeln würde. Zudem hätte die Anzahl der Follower auch deswegen nur eine geringe Aussagekraft, weil sich diese mithilfe zahlreicher Internetseiten manipulieren ließe, auf denen man sich Follower kaufen kann.

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Trotz anhaltender Skepsis wird der Markt der Influencer momentan mit Geld überschwemmt.

Nach Angaben des 2017 gegründeten Bundesverband Influencer Marketing (BVIM) steht die Branche kurz davor, die Milliarde zu knacken. Der Verband geht davon aus, dass der Branchenumsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz im kommenden Jahr bei 990 Millionen Euro liegen wird. Schätzungsweise verdienen im deutschsprachigen Raum bis zu 165 000 Menschen mit Instagram, Blogs oder Youtube-Videos Geld.

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Von RND/ak/dpa

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