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Niedersachsen Wolfsburger Fusionsplan stößt auf Hindernisse
Nachrichten Politik Niedersachsen Wolfsburger Fusionsplan stößt auf Hindernisse
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18:40 10.11.2013
Von Klaus Wallbaum
Innenminister Boirs Pistorius (SPD) ist gegen eine Konkurrenz mit Braunschweig.
Innenminister Boirs Pistorius (SPD) ist gegen eine Konkurrenz mit Braunschweig. Quelle: dpa (Archiv)
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Wolfsburg

Die Fusion von Wolfsburg und Helmstedt kann nur unter bestimmten Bedingungen geschehen. Darauf hat jetzt das Innenministerium in Hannover hingewiesen. Das zunächst in beiden Kommunen geplante Modell, die kreisfreie Stadt Wolfsburg (120.000 Einwohner) um die Gemeinden des Kreises Helmstedt (90.000 Einwohner) zu erweitern, stößt auf verfassungsrechtliche Hindernisse.

Außerdem wäre die neue kreisfreie Stadt dann fast so groß wie Braunschweig, was bei Braunschweigern Vorbehalte auslöst.

Möglich sind aber zwei andere Varianten, über die verhandelt wird: Wolfsburg könnte die Kreisfreiheit verlieren und in einer Region aufgehen (wie beispielsweise die Landeshauptstadt in der Region Hannover).

Dagegen gibt es bei Wolfsburger Politikern allerdings Bedenken, da dies einer Schwächung ihrer Macht gleichkäme. Möglich wäre aber auch, die Stadt Wolfsburg zu vergrößern um angrenzende Kommunen aus dem Kreis Helmstedt, beispielsweise Königslutter. Der auf diese Weise verkleinerte Kreis Helmstedt müsste dann aber mit einem Nachbarkreis, etwa Wolfenbüttel, fusionieren.

Jede Fusion ist allerdings riskant, da sie das Gleichgewicht der Kräfte in der Region Braunschweig aus dem Takt bringen könnte. Immerhin haben die Kreise Peine und Hildesheim und die Stadt Salzgitter bereits erklärt, über Fusionen nachdenken zu wollen.

Klaus Wallbaum 10.11.2013
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