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Niedersachsen FDP will Bauen erleichtern
Nachrichten Politik Niedersachsen FDP will Bauen erleichtern
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18:43 31.07.2019
Niedersachsens FDP will das Bauen von Wohnungen durch eine neue Bauverordnung erleichtern. Quelle: Bodo Marks/dpa
Hannover

Der Wohnungsbau in Niedersachsen soll nach der Vorstellung der FDP einfacher und schneller werden. Dazu legt die Fraktion einen Gesetzentwurf zur Änderung der niedersächsischen Bauordnung vor, wie die Liberalen am Mittwoch in Hannover mitteilten. „Wenn wir die hohe Nachfrage nach Wohnraum bewältigen wollen, gibt es nur eine Lösung: Sie heißt bauen“, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der FDP, Susanne Schütz. „Geld allein reicht nicht, man muss auch den Wohnungsbau erleichtern und von bürokratischen Hürden befreien. Der Hebel ist die Bauordnung“, sagte FDP-Chef Stefan Birkner. Unter anderem sollen das Bauen in geringerem Abstand sowie die Aufstockung bestehender Häuser erleichtert werden.

Mehr modulare Bauten ermöglichen

Auch das sogenannte modulare Bauen nach dem Baukastenprinzip soll gestärkt werden. Ein Bautyp brauche dann nur noch eine Genehmigung etwa für Brandschutz oder Statik – auch wenn er an mehreren Stellen entstehen soll. „Das sieht heute nicht mehr aus wie eine DDR-Platte, aber führt zu Einsparungen bis zu 20 Prozent“, betonte Schütz. Auch sollten die Vorgaben gesenkt werden, nach denen in Neubauten ein Fahrstuhl einzubauen ist. In Niedersachsen ist dies nach Schütz’ Worten ab einer Höhe von 12,25 Metern vorgeschrieben, in anderen Bundesländern erst ab 13 Metern Höhe. Eine Zahl, wie viele zusätzliche Wohnungen durch eine Änderung der Vorschriften zu erwarten seien, nannte sie nicht.

FDP-Fraktionschef Stefan Birkner meinte, die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch die Landesregierung erreiche viele Menschen nicht. Wer keinen Anspruch auf eine Sozialwohnung habe, aber trotzdem eine günstige Wohnung brauche, sei außen vor. Die große Koalition aus SPD und CDU will bis 2030 rund 40.000 neue Sozialwohnungen schaffen.

Von Michael B. Berger

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