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Niedersachsen Twesten sieht politische Zukunft im Kreistag
Nachrichten Politik Niedersachsen Twesten sieht politische Zukunft im Kreistag
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11:56 17.08.2017
Elke Twesten sitzt im Landtagsplenum in Hannover neben dem CDU-Abgeordneten Hans-Heinrich Ehlen (links).
Elke Twesten sitzt im Landtagsplenum in Hannover neben dem CDU-Abgeordneten Hans-Heinrich Ehlen (links). Quelle: dpa
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Hannover

Twesten wolle zunächst weiter im Kreistag in ihrer Heimatregion Rotenburg arbeiten.

CDU-Landeschef Bernd Althusmann hatte in einem Interview der „Lüneburger Landeszeitung“ gesagt, er könne eine Karriere Twestens bei der CDU ausschließen. „Das ist gar nicht meine Absicht“, sagte Twesten am Donnerstag. Durch ihren Übertritt verlor die rot-grüne Koalition in Niedersachsen ihre Mehrheit. Vertreter von Rot-Grün hatten darüber spekuliert, dass die CDU Twesten mit einem Lockangebot zu Parteiwechsel bewegt hatte. Die Union weist das zurück.

Twesten hatte bei der Bekanntgabe ihres Parteiwechsels gesagt: „Es gibt auch noch andere Parlamente, bei denen man sich um ein Mandat bewerben kann und es gibt auch die Möglichkeit, außerhalb eines Mandats in der Politik zu arbeiten und alle diese Möglichkeiten ziehe ich für mich in Erwägung.“ Auf die Frage, wohin sie gehen könne, ergänzte sie damals: „In der nächsten Wahlperiode möglicherweise in den Bundestag oder das EU-Parlament.“

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Alles zum Übertritt von Elke Twesten finden Sie hier.

Mit Blick auf mögliche europapolitische Ambitionen sagte Althusmann, Twesten sei im Elbe-Weser-Bereich beheimatet. Dort gebe es einen bekannten Europaabgeordneten mit dem Namen David McAllister (CDU). „Und ich habe nicht gehört, dass er aufhören will“, sagte Althusmann.

Der CDU-Europaabgeordnete Burkhard Balz sieht ohnehin Vorbehalte gegen Twesten in der Union: „In der Partei selber hat es nicht nur Jubel gegeben“, hatte Balz der Deutschen Presse-Agentur gesagt. „Da gab es auch durchaus Skepsis.“ Die Vorbehalte seien vor allem darin begründet, dass sie viereinhalb Jahre zur rot-grünen Koalition gehört hat, sagte Balz, der auch Mitglied im CDU-Landesvorstand ist. 

dpa