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Niedersachsen Rösler bekommt souverän Platz eins bei Niedersachsens FDP
Nachrichten Politik Niedersachsen Rösler bekommt souverän Platz eins bei Niedersachsens FDP
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12:42 10.11.2012
Von Klaus Wallbaum
Platz eins bei Niedersachsens FDP: Philipp Rösler.
Platz eins bei Niedersachsens FDP: Philipp Rösler. Quelle: dpa
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Osnabrück

Das entspricht einer Zustimmung von 88,36 Prozent.

Rösler hatte zuvor in einer kämpferischen, von viel Beifall unterbrochenen Rede eigene Fehler als Parteichef eingestanden, aber Durchhaltewillen gezeigt: "Immer dann, wenn meine Partei mich gebraucht hat, war ich da. Das wird auch in Zukunft so sein." In Niedersachsen fühle er sich zu Hause, hier habe er Freunde, sagt Rösler. "Das ist der Unterschied zu Schleswig-Holstein", fügt er hinzu - denn dort seien keine Freunde, sondern Parteifreunde tätig. Mit diesem Seitenhieb spielt Rösler auf seinen innerparteilichen Kontrahenten Wolfgang Kubicki aus Kiel an.

Auf Platz zwei der Landesliste für den Bundestag steht FDP-Generalsekretär Patrick Döring (39) aus Hannover. In seiner Vorstellungsrede griff er den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück an, der "seine Beinfreiheit eingebüßt" habe und mittlerweile für Steuererhöhungen und neue Schulden stehe. Der neuen Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckart warf Döring vor, profillos zu sein. Das meistbenutzte Wort in der Grünen-Programmatik sei nicht "ökologisch", sondern "müssen": "Der Obrigkeitsstaat trug früher eine Pickelhaube, heute kommt er in Birkenstock-Sandalen daher. Das ist nicht das Modell Demokratie, sondern das Modell Besserungsanstalt."