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Niedersachsen Behörden in Niedersachsen bereiten sich auf IS-Rückkehrer vor
Nachrichten Politik Niedersachsen Behörden in Niedersachsen bereiten sich auf IS-Rückkehrer vor
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20:00 12.11.2019
Frauen stellen sich für Hilfsgüter im Lager al-Hol (Al-Haul), an. Tausende IS-Kämpfer sind nach ihrer Aufgabe in Gefangenenlager gebracht worden, wo sie verhört werden. Quelle: Maya Alleruzzo/AP/dpa
Hannover

Die Behörden in Niedersachsen bereiten sich auf die Ankunft von möglichen Anhängern der Terrormiliz IS vor, die noch in dieser Woche aus der Türkei nach Deutschland abgeschoben werden sollen. Nach HAZ-Informationen handelt es sich dabei um eine siebenköpfige Familie aus Hildesheim und eine weitere Frau. Die niedersächsischen Sicherheitsbehörden seien aktuell mit möglichen Maßnahmen für diesen Fall befasst und hätten entsprechende Vorbereitungen getroffen, erklärte das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag. Zu den Personen gab das LKA keine Auskunft und verwies auf die Zuständigkeit der Bundesbehörden.

Das Ehepaar aus Hildesheim samt fünf Kindern wird den HAZ-Informationen nach dem salafistischen Milieu zugerechnet. Es handele sich aber keineswegs um IS-Kämpfer aus Syrien, hieß es. Die Familie sei möglicherweise wegen anderer Vorwürfe in Deutschland in die Türkei ausgereist und werde jetzt zurückgeschickt. Bei der einzelnen Frau soll es sich nach Medienberichten um eine IS-Anhängerin handeln. Die Türkei hatte angekündigt ausländische IS-Anhänger, in ihre Heimatländer zurückzuschicken.

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Von Marco Seng

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