Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Niedersachsen Die Bundestagswahl hat begonnen
Nachrichten Politik Niedersachsen Die Bundestagswahl hat begonnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:26 27.09.2009
Ein Großplakat am Charlottenburger Tor in Berlin fordert die Passanten zum Urnengang auf.
Ein Großplakat am Charlottenburger Tor in Berlin fordert die Passanten zum Urnengang auf. Quelle: ddp
Anzeige

In Niedersachsen sind rund 6,2 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen, in Bremen dürfen etwa 488 000 Bürger wählen. 2005 hatte die SPD die Wahl in Niedersachsen klar gewonnen. Sie kam damals auf 43,2 Prozent und lag deutlich vor den Christdemokraten, die nur auf 33,6 Prozent kamen.

Mit Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) kandidieren auch zwei aktuelle Bundesminister in Niedersachsen für den Bundestag.

Bundesweit sind über 62 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, für die nächsten vier Jahre ein neues Parlament zu wählen. Zur Wahl treten 27 Parteien und 3556 Kandidaten an, die um mindestens 598 Mandate kämpfen. Nur Parteien, die bundesweit die Fünf-Prozent-Hürde überwinden oder mindestens drei Direktmandate erzielen, werden im Parlament vertreten sein. Rund 3,5 Millionen junge Wähler können in den 299 Wahlkreisen zum ersten Mal ihre Stimme abgeben.

In den Meinungsumfragen ist zuletzt der Vorsprung für eine Koalition von Union und FDP geschrumpft. Es zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb sowie SPD, Linkspartei und Grünen ab, die allerdings nicht miteinander koalieren wollen. Damit scheint auch eine Fortsetzung der großen Koalition möglich.

Rund 2,13 Millionen Brandenburger sind zudem zur Wahl eines neuen Landtages aufgerufen. Seit der Gründung des Bundeslandes im Jahr 1990 hat dort stets die SPD gewonnen, in den jüngsten Umfragen zur Landtagswahl lagen die Sozialdemokraten ebenfalls vorn. Außerdem werden in 28 Städten Brandenburgs neue hauptamtliche Bürgermeister gewählt.

Nach dem Bruch der großen Koalition wählen auch die Schleswig-Holsteiner einen neuen Landtag. Über 2,22 Millionen Bürger sind zur Wahl aufgerufen. Letzten Umfragen zufolge zeichnen sich im Norden keine klaren Mehrheitsverhältnisse ab.

lni/ddp