Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Zentralrat der Juden stellt Rentenzahlungen an ehemalige SS-Soldaten infrage
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Zentralrat der Juden stellt Rentenzahlungen an ehemalige SS-Soldaten infrage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:39 25.03.2019
Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden. Quelle: imago images / epd
Osnabrück

Der Zentralrat der Juden fordert eine strenge Überprüfung von Rentenzahlungen an verwundete ehemalige SS-Soldaten im Ausland. „Der Staat muss hier seiner Verantwortung nachkommen“, sagte Präsident Josef Schuster der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

„Wir sind es den Opfern schuldig, dass die Behörden die kleine noch verbliebene Zahl von Rentenempfängern mit Nachdruck überprüfen und Konsequenzen ziehen.“

Die Ansprüche ergeben sich dem Blatt zufolge aus dem Bundesversorgungsgesetz. Die Zeitung zitierte Angaben der Bundesregierung, wonach es weltweit noch etwas mehr als 2000 Empfänger gibt.

Lesen Sie auch: Dafür lobt ein Holocaust-Überlebender Deutschland

Ansprüche könnten versagt werden, wenn die sogenannten Beschädigten im Krieg gegen „Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit“ verstoßen haben.

Laut „NOZ“ wird das derzeit bei vier ehemaligen SS-Angehörigen in den Niederlanden durch die deutschen Behörden überprüft. Die SS-Mitgliedschaft selbst ist demnach kein Versagensgrund.

Der niederländische Europaabgeordnete Paul Tang teilte dem Blatt mit, er habe in der Sache einen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker geschrieben. Laut Tang soll die Kommission prüfen, ob die Zahlungen überhaupt rechtens sind.

Lesen Sie auch: Hardy Krüger: Vom Hitlerjungen zum Weltbürger

Von RND/dpa/lf

Zwei russische Militärflugzeuge sind am Wochenende in Venezuela gelandet. Russland sieht darin die normale Abwicklung laufender Abkommen. Venezuelas Interimspräsident Juan Guaidó fürchtet aber einen anderen Hintergrund.

25.03.2019

In einem Haus nördlich von Tel Aviv ist eine Rakete eingeschlagen. Sieben Menschen wurden laut Polizeiangaben verletzt. Das Geschoss wurde offensichtlich aus dem Gazastreifen abgefeuert. Israels Regierungschef Netanjahu kündigt eine Reaktion „mit Nachdruck“ an.

25.03.2019

Die Groko-Parteien überbieten sich mit heraufziehenden Wahlkampf mit Lobpreisungen auf Europa. Die verbale Euphorie grenzt an Heuchelei, kommentiert Andreas Niesmann. Denn in der realen Politik ist die Europabilanz der Regierung erbärmlich.

25.03.2019