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Deutschland / Welt US-Innenminister kritisiert „politisch motivierte Angriffe“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt US-Innenminister kritisiert „politisch motivierte Angriffe“
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10:55 16.12.2018
US-Innenminister Ryan Zinke wird sein Amt im Januar aufgeben. Quelle: imago/ZUMA Press
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Washington

In der Regierung von US-Präsident Donald Trump ist derzeit einiges los: Erst am Samstag hat Trump den Rücktritt seines Außenministers bekanntgegeben. Der Grund: Politisch motivierte Angriffe. In seinem Rücktrittsschreiben an Präsident Donald Trump, das der Nachrichtenagentur AP vorliegt, schreibt der noch amtierende Innenminister Ryan Zinke, diese Angriffe auf ihn und seine Familie seien eine ständige Ablenkung bei seiner Arbeit für das Ministerium.

Alle Anschuldigungen gegen ihn seien haltlos und falsch, das sei bereits umfangreich geprüft worden. „In jedem Fall war die Schlussfolgerung und wird immer sein, dass ich alle Regeln eingehalten habe“, schreibt Zinke weiter.

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Reisen und fragwürdige Geschäfte

Zinke wird sein Amt am 2. Januar niederlegen. Gegen ihn wird derzeit im Zusammenhang mit seinen politischen Aktivitäten, seinen Reisen als Minister und möglichen Interessenkonflikten ermittelt. Mit ihrer neu gewonnenen Mehrheit im Repräsentantenhaus ab Januar hätten die Demokraten Untersuchungsausschüsse gegen Zinke einrichten können.

Er war wegen teurer Reisen und fragwürdiger Geschäfte in Verruf geraten. Die „Washington Post“ berichtete, Zinke habe am Samstag unter wachsendem Druck des Weißen Hauses seinen Rücktritt eingereicht.

Seit März 2017 im Amt

Der US-Innenminister ist vor allem für die Verwaltung des bundeseigenen Landes zuständig. Das Ministerium entscheidet etwa darüber, ob Naturschutzgebiete ausgewiesen werden oder ob Energiegewinnung wie Fracking erlaubt ist. Die innere Sicherheit ist Aufgabe des Heimatschutzministeriums.

Zinke war im März 2017 vom Senat im Amt bestätigt worden und gehört damit zu den Ministern, die sich lange unter Trump gehalten haben. Zinke hatte unter anderem für Schlagzeilen gesorgt, weil er an seinem ersten Arbeitstag auf seinem Pferd namens „Tonto“ ins Innenministerium in Washington ritt.

Von RND/ap/lf