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Deutschland / Welt Trump attackiert Demokratin Omar bei Wahlkampfveranstaltung
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Trump attackiert Demokratin Omar bei Wahlkampfveranstaltung
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08:43 18.07.2019
Donald Trump bei der Wahlkampfveranstaltung in Greenville. Quelle: Carolyn Kaster/AP/dpa
Greenville

US-Präsident Donald Trump hat seine Verbalattacken auf vier linke Demokratinnen im Kongress bei einem Wahlkampfauftritt trotz massiver Rassismusvorwürfe bekräftigt. “Ich denke in einigen Fällen, dass sie unser Land hassen”, sagte Trump am Mittwochabend vor Anhängern in Greenville in North Carolina über die Abgeordneten.

„Heute Abend habe ich einen Vorschlag für die hasserfüllten Extremisten, die ständig versuchen, unser Land herunterzuputzen. Sie haben niemals etwas Gutes zu sagen. Darum sage ich: “Hey, wenn ihr es nicht mögt, lasst sie gehen, lasst sie gehen.”

Er ging vor allem die Demokratin Ilhan Omar aus Minnesota an, die als Kind aus dem kriegszerrütteten Somalia in die USA geflohen war. Er brachte eine ganze Liste mit Beschwerden gegen sie vor, darunter auch die falsche Behauptung, sie habe sich mit Stolz über das Terrornetzwerk Al Qaida geäußert. Schickt sie zurück!”, skandierte die Menge in der Arena in einer Reaktion auf Trumps Verbalangriffe.

Zudem kritisierte er scharf die die Abgeordneten Rashida Tlaib aus Michigan, Alexandria Ocasio-Cortez aus New York und Ayanna Pressley aus Massachusetts. Über die als Tochter palästinensischer Migranten in Detroit geborene Tlaib sagte der Präsident: Sie "ist nicht jemand, der unser Land liebt", weil sie Forderungen nach seiner Amtsenthebung mit einem Schimpfwort Nachdruck verliehen habe.

Lesen Sie auch: „The Squad“ - diese vier Frauen nehmen es mit Donald Trump auf

Am Wochenende hatte der Präsident “progressiven” Abgeordneten der Demokraten auf Twitter eine Rückkehr in ihre “kaputten und von Kriminalität befallenen” vermeintlichen Herkunftsländer nahegelegt. Sie sollten zuerst dort für Ordnung sorgen, statt der US-Regierung Ratschläge zu erteilen, schrieb er. Gemeint waren offensichtlich Omar, Ocasio-Cortez, Pressley und Tlaib - vier Jungabgeordnete vom linken Flügel der Demokraten, die in US-Medien auch als “The Squad” (Die Truppe) bekannt sind. Sie alle sind US-Staatsbürgerinnen und bis auf Omar in Amerika geboren.

Für seine Verbalattacken wurde Trump massiv kritisiert, das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus verurteilte sie erst am Dienstag in einer Resolution als rassistisch.

RND/AP

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