Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Trump-Regierung will Migrantenkinder länger als 20 Tage festhalten
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Trump-Regierung will Migrantenkinder länger als 20 Tage festhalten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:19 21.08.2019
US-Präsident Donald Trump. Quelle: Alex Brandon/AP/dpa

Die US-Regierung will illegal eingewanderte Kinder künftig länger festhalten dürfen als 20 Tage. Die zeitliche Begrenzung durch die sogenannte Flores-Übereinkunft solle aufgehoben und durch neue Regeln ersetzt werden, erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch aus Regierungskreisen. Offiziell verkündet werden soll der Schritt am Freitag. Gibt es keine Klagen dagegen - was allerdings äußerst unwahrscheinlich ist - würden die neuen Regeln 60 Tage später in Kraft treten.

Bisher galt in Übereinkunft mit einem Bundesgericht die Auflage, Immigrantenkinder in einem möglichst wenig restriktiven Umfeld festzuhalten und so rasch wie möglich wieder freizulassen, meist innerhalb von 20 Tagen. Der Regierung von Präsident Donald Trump war das schon länger ein Dorn im Auge. Sie sieht darin ein Schlupfloch für illegale Einwanderer. Denn neben den Kindern werden auch deren Eltern auf US-Boden freigelassen und können sich dort niederlassen, bis es einen Asylentscheid in ihrem Fall gibt. Einige davon tauchen dann unter.

Lesen Sie auch: Wieder Rassismusvorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump

Nun sollten stattdessen die Standards in Haftlagern für Migrantenfamilien verbessert werden, verlautete aus der Regierung. Dann könnten die Kinder mit ihren Eltern bis zum Ende ihres Asylverfahrens festgehalten werden. Die US-Regierung betreibt drei Lager für Immigrantenfamilien mit maximal 3000 Plätzen. Von diesen sind allerdings zwei voll belegt und eines wird für allein eingewanderte Erwachsene verwendet.

Lesen Sie auch: Keine Gespräche über Grönland-Verkauf? Trump sagt Dänemark-Besuch ab

RND/AP

Oops, es ist schon wieder passiert: Weil die Maschine der Flugbereitschaft kaputt war, musste Außenminister Heiko Maas vom VIP-Regierungsflieger auf einen Truppentransporter umsteigen. Pikant: Es ging ausgerechnet um einen Besuch in Moskau.

21.08.2019

Angela Merkel will mit dem britischen Premierminister Boris Johnson über einen „möglichst friktionsfreien“ Austritt Großbritanniens aus der EU sprechen. Hier sehen Sie die Begegnung im Livestream.

21.08.2019

Putin soll wieder zu den Treffen der mächtigsten Industrieländern eingeladen werden. Das fordert US-Präsident Donald Trump. Berichten zufolge will er auch Frankreichs Präsidenten Macron davon überzeugt haben. Deutsche Politiker sind skeptisch.

21.08.2019