Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Deutschland / Welt Staatsanwälte klagen Schützen von Utrecht wegen Mordes in terroristischer Absicht an
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Staatsanwälte klagen Schützen von Utrecht wegen Mordes in terroristischer Absicht an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:26 21.03.2019
37-jähriger Tatverdächtiger Gökmen T.: Anklage wegen Mordes oder Totschlags in terroristischer Absicht. Quelle: AP
Utrecht

Der mutmaßliche Todesschütze von Utrecht soll sich wegen mehrfachen Mordes mit terroristischem Motiv verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Utrecht mit. Er handelte nach Angaben der Ermittler vermutlich allein. „Die Ermittlungen ergaben inzwischen Hinweise, dass der Verdächtige während der Schüsse keine Hilfe von anderen Personen bekommen hat.“

Der Verdächtige ist der türkisch stämmige Gökmen T., er war am Montagabend festgenommen worden. Der 37-Jährige soll am Montag in einer Straßenbahn in Utrecht drei Menschen erschossen und drei weitere schwer verletzt haben. Der Mann soll am Freitag erstmals dem Haftrichter vorgeführt werden.

Zwischen Täter und Opfern gab es keine persönliche Beziehung

Die Staatsanwaltschaft schließt aber auch weiterhin persönliche Probleme des Mannes als Motiv nicht aus, „in Kombination mit einer Radikalisierung.“ Ein psychiatrisches Gutachten solle erstellt werden. Gerüchte, dass es sich um eine Beziehungstat handle, hätten bislang nicht bestätigt werden können.

Bereits zuvor hatten die Ermittler mitgeteilt, dass keinerlei persönliche Beziehung zwischen dem Täter und den Opfern festgestellt werden konnte.

Unklar ist noch, welche Rolle ein anderer Mann spielte, der am Dienstag festgenommen worden war. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er erst nach der Tat dem Verdächtigen geholfen haben soll.

Von dpa/RND

Büros, Fahrer, Spesen: Frühere Bundeskanzler und Bundespräsidenten genossen bislang eine lebenslange Vollausstattung auf Kosten der Steuerzahler. Damit soll künftig Schluss sein. Einer ist davon besonders betroffen.

21.03.2019

Die britische Premierministerin Theresa May hat einen Aufschub bis Ende Juni beantragt. Kanzlerin Angela Merkel kann sich eine kurze Verlängerung vorstellen, nennt aber Bedingungen.

21.03.2019

Bisher reichen zehn Klassen, um Hebamme zu werden. Künftig ist nach dem Willen von Gesundheitsminister Spahn das Abitur und ein Studium nötig. Und noch eine Änderung soll es geben: Aus dem Entbindungspfleger wird der Hebamme.

21.03.2019