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Deutschland / Welt SPD-Generalsekretär hält Kandidaturfrage für SPD-Vorsitz weiter offen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt SPD-Generalsekretär hält Kandidaturfrage für SPD-Vorsitz weiter offen
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14:18 05.08.2019
Wird er sich um den SPD-Vorsitz bewerben? Generalsekretär Lars Klingbeil zögert immer noch. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Jüterbog

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil lässt die Entscheidung über eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz noch offen. „Natürlich bin ich auch in einem Denkprozess, aber ich werde meine Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt mitteilen, und die Zeit ist ja noch ausreichend - spätestens am 1.9.“, sagte Klingbeil am Montag bei einem Wahlkampftermin in Jüterbog in Brandenburg. „Das Spannende an diesem Rennen ist doch, dass es auch mal Leuten, die in der zweiten, dritten Reihe bisher stehen, die Möglichkeit gibt, präsent zu werden.“ Klingbeil kommt aus Niedersachsen - wie Stephan Weil. Der niedersächsische Ministerpräsident plant nach eigenen Angaben derzeit keine Kandidatur für den SPD-Vorsitz, will nach RND-Informationen zudem Lars Klingbeil unterstützen.

Kandidaten können sich bis zum 1. September um SPD-Vorsitz bewerben

Die SPD sucht nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles eine neue Spitze. Kandidaten können sich bis zum 1. September bewerben. Öffentlich bekannt sind bisher vor allem die Bewerbungen von Europa-Staatsminister Michael Roth und der ehemaligen nordrhein-westfälischen Familienministerin Christina Kampmann, der Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer sowie der Oberbürgermeister von Flensburg und Bautzen, Simone Lange und Alexander Ahrens. Der Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums, Robert Maier, kündigte zudem seine Kandidatur in der „Welt“ (Montag) an.

Der SPD-Generalsekretär, der sich für ein Team an der Spitze ausspricht, fordert für die Zeit nach der Entscheidung vollen Rückhalt der Partei: „Diejenigen, die die Mehrheit haben, künftig die SPD zu führen, die brauchen die volle Unterstützung der gesamten Partei“, sagte Klingbeil. „Es muss dann auch aufhören, dass wir Mehrheitsentscheidungen treffen und dass sowas von einem Teil der Partei nicht akzeptiert wird.“

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Von RND/dpa