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Deutschland / Welt Nordkorea nennt Joe Biden einen „Narren mit geringem IQ“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Nordkorea nennt Joe Biden einen „Narren mit geringem IQ“
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10:54 22.05.2019
Joe Biden: Nordkorea kritisiert den US-Präsidentschaftsbewerber nun ebenfalls scharf. Quelle: imago images / ZUMA Press
Pjöngjang

Nordkorea hat US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden nach dessen Kritik an Staatschef Kim Jong Un verbal scharf angegriffen. Biden sei ein „Narr mit einem geringen IQ“ und ein „Schwachkopf, dem elementare Qualitäten als menschliches Wesen abgingen“, erklärte das Sprachrohr der Führung in Pjöngjang, die amtliche Nachrichtenagentur KCNA, am Mittwoch. Der US-Demokrat habe die Führung Nordkoreas beleidigt und sich eine „unannehmbare und schwerwiegende politisch motivierte Provokation“ gegenüber Pjöngjang geleistet, hieß es weiter.

Bei einem Auftritt in Philadelphia hatte Biden am vergangenen Samstag US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, sich bei „Diktatoren und Tyrannen“ wie Kim und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin anzubiedern. Eine Reaktion auf die Vorwürfe gab es zunächst nicht, möglicherweise wegen der späten Uhrzeit in den USA.

Ex-Präsident Barack Obama als „Affe“ beschimpft

Mit Blick auf Bidens Kandidatur urteilte Nordkoreas Führung via KCNA, es lohne sich nicht für ihn, sich Hoffnungen zu machen. Dennoch lobe er sich selbst immerzu als beliebtester Kandidat. „Das reicht noch nicht einmal aus, um eine Katze zum Lachen zu bringen.“

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Nordkorea hat Politiker aus den USA und Südkorea in den vergangenen Jahren häufig scharf angegangen, wenn es seine politische Führung angegriffen sah oder etwa diplomatische oder militärische Aktionen als feindselig empfand. Die Ausfälle hatten auch rassistische oder sexistische Untertöne, als beispielsweise Ex-Präsident Barack Obama als „Affe“ und die erste Staatschefin Südkoreas, Ex-Präsidentin Park Geun Hye, als Prostituierte beschimpft wurden.

Nordkoreanische Sicht auf Trump verbessert

Auch US-Präsident Donald Trump wurde 2017 von Kim als „geisteskranker Schwachsinniger“ gebrandmarkt, nachdem dieser angekündigt hatte, die USA würden Nordkorea im Falle eines Angriffs „total zerstören“. Die nordkoreanische Sicht auf Trump verbesserte sich dramatisch, nachdem Kim sich diplomatisch Washington und Seoul zuwendete.

Die Verhandlungen im Atomkonflikt zwischen den USA und Nordkorea scheiterten im Februar, als Kim und Trump sich bei den Forderungen zur nuklearer Abrüstung und der Lockerung von Sanktionen nicht einig wurden.

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Von RND/ap

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