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Deutschland / Welt Ministerium vertuscht Mängel bei der Bundeswehr
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13:03 26.05.2018
Das Verteidigungsministerium vertuscht laut Bundesrechnungshof die Tatsache, dass auch die Marineschiffe der Bundeswehr nicht einsatzbereit sind, es fehlt an Waffen und Besatzung. Quelle: dpa
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Berlin


Während Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen noch im Rahmen der jüngsten Haushaltsdebatte der Bundesregierung die gute Einsatzbereitschaft der Bundeswehr betonte, kommen nun neue Ausrüstungsmängel und Vorwürfe ans Licht. Laut einem Bericht der „Bild“ wirft der Bundesrechnungshof der Vereidigungsministerin die Verschleierung von Mängeln vor.

In einem Bericht des Rechnungshofs stehe demnach, dass viele Waffensysteme, die als „einsatzbereit“ bezeichnet werden, dies nicht seien. Als Beispiel werden im Bericht unter anderem Korvetten ohne Bewaffnung und Marineschiffe ohne einsatzbereite Lenkflugkörper genannt.

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Ministerium informiert nicht hinreichend über Ausmaß der Mängel

Die Bewaffnung sei bei U-Booten demnach nicht das Problem, es fehle allerdings die Besatzung. Auch ein Schiff ohne Mannschaft sei, anders als vom Ministerium dargestellt, nicht einsatzbereit. Der Rechnungshof wirft von der Leyen laut „Bild“-Zeitung daher vor, dass sie „nicht hinreichend“ über die tatsächlichen Mängel bei der Bundeswehr informiere.

Die Ausrüstung der Bundeswehr stand in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in der Kritik. Zuletzt war bekannt geworden, dass die Kampfjets der Bundeswehr nicht die Mindestanforderungen für den Ernstfall erfüllen. Verteidigungsministerin von der Leyern warb unterdessen für die Aufstockung ihres Etats.

Von RND/lf

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