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Deutschland / Welt Hitzewellen: FDP fordert mehr Klimaanlagen in Kliniken und Pflegeheimen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Hitzewellen: FDP fordert mehr Klimaanlagen in Kliniken und Pflegeheimen
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15:28 31.08.2019
Wenn es heiß ist, ist es wichtig viel Wasser zu trinken. Die FDP fordert zudem mehr Klimaanlagen in Kliniken und Pflegeheimen. Quelle: Arne Dedert/dpa
Berlin

Die FDP fordert angesichts zunehmender Hitzewellen in Deutschland mehr Klimaanlagen in Krankenhäusern und Pflegeheimen. „Wir brauchen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen mehr Klimaanlagen“, sagte FDP-Gesundheitsexperte Andrew Ullmann dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Samstag). „Um diese Ausgaben zu stemmen, brauchen wir aber auch endlich einen Paradigmenwechsel in der Krankenhausfinanzierung.“

Ullmann sagte, insgesamt sei in Deutschlands Kliniken ein riesiger Investitionsstau festzustellen, der sich nicht nur auf den Stand der Digitalisierung, sondern auch auf Dinge wie Raumkühlung auswirke. „Es ist skandalös, dass Patienten und Personal diese Misere ausbaden müssen“, so der Bundestagsabgeordnete weiter.

Vorwürfe gegen die Länder und die Bundesregierung

Der FDP-Politiker warf den Ländern schwere Versäumnisse vor. Sie würden ihrer Verpflichtung, die Ausstattungen der Kliniken zu finanzieren, seit Jahren nicht mehr in ausreichendem Maße nachkommen.

Hintergrund ist die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, die dem RND vorliegt. Darin heißt es, für die Vorhaltung klimatechnischer Anlagen seien die Länder im Rahmen ihrer Zuständigkeit für die stationäre Investitionskostenfinanzierung zuständig. Laut Gesundheitsministerium sind 2018 in Berlin 490 Menschen und in Hessen 740 Menschen aufgrund von Hitzeeinwirkungen gestorben.

„Hitzetote müssen vermieden werden. Deshalb ist es wichtig, dass Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen besonders gut auf Hitzewellen vorbereitet sind“, sagte Ullmann. „Das scheint die Bundesregierung jedoch nicht zu interessieren.“ Sie ducke sich jedoch weg und verweise auf die Länder.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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